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kind total verändert

 

kind total verändert

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slimak



Anmeldedatum: 15.06.2010
Beiträge: 89
Wohnort: BAYERN

BeitragVerfasst am: 16.11.2010, 15:12    Titel: kind total verändert

Hallo! meine tochter geht nun seit okt. in den kindergarten.Nur tagsüber für 4std. Sie hat sich in diesen einen monat schon verändert.Sie war so ein aufgewecktes mädel,ein wirbelwind.Jetzt hängt sie sehr an mir,mag nicht mehr zur oma gehn,die mit im haus wohnt.Sie ist so ruhig geworden,nicht mehr so munter wie sie sonst war.Jetzt frag ich mich,war es doch zu früh für sie ,in den kindergarten zu gehn?oder machen das alle kinder durch,das es ein entwicklungsabschnitt ist?mach mir schon arge vorwürfe!
lg
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Prana



Anmeldedatum: 10.07.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 10.07.2011, 21:17    Titel:

Wenn ich die Zeit nochmal zurückdrehen könnte und das Wissen damals schon gehabt hätte würde ich vieles anders machen.

Zum Beispiel auch die Erziehung meines Kindes in die eigenen Hände nehmen und nicht an die Gesellschaft abgeben.

Ich würde mein Kind solange wie es geht fernhalten vom Einfluss der meines Erachtens nach lieblosen, agressiiven, rohen, materiell ausgerichteten Gesellschaft und mein Kind zuhause mit viel Liebe beschäftigen, mit ihm Kontakt zu anderen Kindern auf Spielplätzen oder in Kinderspielstunden suchen oder wenn es arbeitsmäßig nicht anders geht von einer Tagesmutter die meine Auffassung vertritt betreuen lassen.

In diese verkorkste Gesellschaft muss es schulbedingt dann noch früh genug.

Die ersten Jahre sind für die Entwicklung und Erziehung ausschlaggebend und dies würde ich nach meinen Befinden beinflussen wollen.

Ich bin in der DDR großgeworden. Es war nicht alles Zuckershlecken, aber Kinder standen im Gegensatz zu unserem heutigen Gesellschaftssystem an erster Stelle.
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Barilla



Anmeldedatum: 25.01.2010
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 13:18    Titel:

Hallo Prana, na, ob diese Antwort der Fragestellerin hilft? Das klingt alles etwas zu zynisch und verzerrt die Welt.

Ein Kindergarten ist ja kein Aktien-Unternehmen. lieblos, agressiv, roh, materiell ausgerichtet >> ist nicht ein wenig übertrieben? Wohe rkommt denn diese arg negative Einstellung?

In der DDR aufgewachsen? Soweit ich weiß, war da der Mutterschutz anch 6 Wochen zu ende und dann gings in die Krippe, mit sozialistisch geprägter Erzeihung im Hintergrund. Ob da die Kinder mehr im Mittelpunkt standen als die weibliche Arbeitskraft, die da gebraucht wurde, möchte ich jetzt einfach mal dahinstellen.

Das Verhalten der Tochter ist wirklich sonderbar, aber man weiß nicht, wie alt sie ist und wie lange sie schon in den Kindergarten geht.

Der Eimjhrige meiner Freundin war in den ersten Wochen nach Kitabeginn auch sehr anhänglich und wollte danach immer den ganzen Abend rumgetragen werden. Aber alles in allem gings ihm gut und das veränderte Verhalten ist schnell wieder weggegangen. Eingewöhnung ist alles.

Im Nachhinein wird es ihr gutgetan haben, wenn sie sich auf eine neue Situation einstellen musste. Im Kindergartenalter fangen eben Erfahrungen an, die auch mal schmerzlich sind, aber die man gemacht haben muss.

Manche Kinder brauchen dafür länger, aber sie wird wieder die alte. Du musst dir keine Vorwürfe machen, denn ein Kindergarten ist kein Ort des Schreckens.

hast du mal die Erzieherin gefragt, ob es ein Kind gibt, das sie vielleicht ärgert?
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Leilie



Anmeldedatum: 13.10.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 31.10.2011, 19:32    Titel:

Also die ersten Anhaltspunkte kannst du wirklich schon bekommen, wenn du mir den Erziehern der KITA sprichst. Diese sind meist sehr offen und geben gerne Rat und Antworten auf deine Fragen...

LG
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Prana



Anmeldedatum: 10.07.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 10.11.2011, 09:19    Titel:

Barilla,

Gerade komme ich vom Tanken. Vor der Kasse eine lange Schlange. Im Radio eine Info. Deutschland habe zu wenige Krippenplätze. Die Länder kämen beim Kita-Ausbau nicht schnell genug voran.

Dann wird Bundesfamilienministerin Schröder zitiert: »Die Länder selbst hätten sich 2007 gemeinsam mit der Regierung das Ziel gesteckt, bis zum Jahr 2013 für 750.000 Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz bereitzustellen.

Das Bundesgeld sei da und die Zeit dränge.« In diesem Moment weiß ich: Jetzt sind sie alle verrückt geworden. Denn sie glauben, was sie sagen.
Sie glauben, es sei gut, Kleinstkinder aus ihrem Zuhause zu reißen und in überfüllte Krippen zu stecken. Sie glauben, sie täten den Kleinen etwas Besonderes, während sie in Wahrheit deren Herzen verwunden. Sie glauben offenbar auch, alle Mütter und alle Väter wünschten sich das. Ignorierend, dass die meisten es aus Geldnot, aus Verzweiflung tun müssen: Ihre Kinder weggeben.

Und weiter glauben die sie hätten auch das Recht, diesen Kollateralschaden anzurichten. Durch Geldentzug und politischen Druck. Und die Medien?

Kürzlich war ich beim Geburtstag einer Freundin. Zu Gast war auch eine Gymnasiallehrerin. Sie hat gerade ihren ersten Burn-out hinter sich, obwohl sie noch nicht vierzig Jahre alt ist. Sie kommt nicht gegen die Kinder an. Sie sind zu laut, zu undiszipliniert, rücksichtslos. Die Eltern schimpfen auf die Lehrer, schließlich hätten diese einen Erziehungsauftrag. Sie selbst müssten ja arbeiten. Da wird man sich doch wohl auf die staatlichen Erziehungsinstitutionen verlassen können!

Und ihr eigener Erziehungsauftrag? Schulterzucken: Keine Zeit. Und: Dafür gibt es ja Lehrer und Schulen. Unsere Kinder funktionieren nicht mehr. Zu wenig Liebe, schon in frühstem Stadium, später ebenso.
Vorgestern sagten sie im Fernsehen: 30.000 Ausbildungsplätze bleiben in Deutschland unbesetzt. Die Jugendlichen seien unterqualifiziert. Es fehle an den untersten Benimm- und Wissensregeln. Soziales Verhalten? Fehlanzeige. Rechnen, Schreiben, Lesen? Sechs. Setzen! Oder rausgehen. Sie werden Ausgestoßene sein, die vielen jungen Menschen, denen niemand je bei den Hausaufgaben half, denen niemand Regeln beibrachte, Verantwortung und Respekt. Weil sie die meiste Zeit ihrer Kindheit einsam waren. Diese Gesellschafts-Aliens können nicht einmal etwas dafür.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Wer keine Liebe lernt, wird sie nicht geben können. Wer keine Aufmerksamkeit erhält, hat sie später auch nicht für andere. Wer rücksichtslos hin- und hergestoßen wurde, wird rücksichtslos gegen andere werden. Wem nie in seiner Seelennot geholfen wurde, der wird auch anderen Menschen nicht helfen. Seine Seele bleibt kalt. Seine Empathie versiegt. Seine Liebe stirbt.
Gibt es noch eine Umkehr? Sind wir noch zu retten? Wohl kaum. Denn sie werden weiter glauben, es sei richtig, was sie tun, die da oben. Sie haben keine Fragen, keine Zweifel. Sie werden weitermachen bis zum Zusammenbruch. Wer jahrelang kämpfte, kommt gegen diese Dummheit nicht mehr an. Er wartet. Auf das Riesenchaos. Es wird kommen. Unsere Kinder werden diesen Kampf verlieren.
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hansU



Anmeldedatum: 27.02.2012
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 29.02.2012, 10:25    Titel:

Hallo,

auch ich möchte etwas zu diesem Thema beitragen. Denn die Geschichte erinnert mich an unsere Tochter, die mittlerweile 16 Jahre alt ist.

Auch sie war vor ihrer Kindergartenzeit ein wahres Energiebündel und kaum ins Bett zu bekommen, weil sie so viel spielen und toben wollte.
Mit dem Eintritt in den Kindergarten aber schien sich das schlagartig zu ändern. Wie in slimaks Fall begann sie sehr an uns zu hängen und unternehmensunlustiger zu werden. Oft wenn wir außer Haus gehen wollten, hatte sie nicht einmal mehr Lust, ihre geliebten pinken Sneakers anzuziehen.

Wir stellten eine Reihe von Überlegungen an, woran das denn liegen könnte. Am naheliegendsten erschien uns noch, dass sie durch das Spielen im Kindergarten einfach ausgepowert war. Vielleicht muss sie sich auch einfach an die neue Umgebung gewöhnen?

Auch sprachen wir nach einiger Zeit mit den Erzieherinnen. Und die bestätigten uns tatsächlich die Idee mit der Eingewöhnung. Am Ende sollten sie sogar recht behalten – denn das Verhalten unserer Tochter änderte sich wieder von selbst.

Oft ist es also gar nichts schwerwiegendes, sondern nur die Gewöhnung an neue Umstände.

Viele Grüße
Hans
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