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Homöopathie nach Antibiotikatherapie

 

Homöopathie nach Antibiotikatherapie

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Ceridwen



Anmeldedatum: 03.04.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03.04.2009, 00:28    Titel: Homöopathie nach Antibiotikatherapie

Ich hoffe das Thema war nicht schon mal da ( hab es zumindest nicht gefunden Zuneigung )
Nun zu meiner Frage :

Welches Mittel wählt man um nach einer Therapie
mit Antibiotika auszuleiten ?

Würde mich über eine Antwort freuen,

Lg Ceridwen
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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Beiträge: 648
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BeitragVerfasst am: 06.04.2009, 11:45    Titel:

Hallo Ceridwen,

Man kann die Homöopathie nach einer Antibiotika-Einnahme einsetzen, aber dann ist die Anamnese des Patient/in und nicht die Antibiotika- Einnahme mittelweisend.
Die Erklärung:
In der klassischen Homöopathie gibt es keine klassische Mittel für oder gegen irgend etwas. Weder zur Ausleitung, noch zur Entgiftung, noch gegen Krankheit xy. Die Homöopathie ist eine *individuelle* Therapie, d.h. es wird aus mehreren hundert Mitteln genau das eine gesucht, das zu diesem einen, individuellen Patienten in seiner derzeitigen Situation am besten passt.

Wenn Sie das Gefühl haben Ausleiten zu müssen, fragen Sie aber vielleicht noch die Kollegin M. Ermisch. Die Schüssler Salzen werden häufig zur Ausleitung verwendet.
Herzliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
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kultfigurin



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Beiträge: 1
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 17.04.2009, 08:57    Titel: Kleine Tipps

Hallo,
unsere Tochter (knapp 2 Jahre) hat auch über mehrere Monate verschiedene Antiobiotika aufgrund immer anderer Krankheiten nehmen müssen. Meine Homöopathin hat mir verschiedene Aufbaupräparate verschrieben, die das Immunsystem stärken (u.a. LaVita-Saft) und hat mir empfohlen über einen Zeitraum von ca. 3-4 Wochen Sulfur C30 zu geben (täglich 3x3Globuli), um die Antibiotika auszuleiten. Allerdings würde ich dir trotzdem empfehlen zu einer Homöopathin zu gehen, weil jedes Kind auf andere Präparate anspricht und benötigt um das Immunsystem zu stärken und sich besser gegen Krankheitserreger zu wehren. Wichtig ist auch mal die Darmflora zu kontrollieren, da der Darm ja das Zentrum für die Immunabwehr ist und durch Antibiotika total im Eimer ist. Das sollte aber wirklich durch eine ausgebildete Homöopathin stattfinden. Aber für den Anfang Sulfur und LaVita.
Unserer Tochter geht es mittlerweile super. Sie geht nun schon die 7. Woche am Stück in die Kita. Sonst war sie immer mal eine Woche und dann schon wieder krank. Das war echt anstrengend aber sie sieht auch jetzt aus wie das blühende Leben und entwickelt sich jetzt noch schneller.
Viel Glück Sun
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 19.04.2009, 08:45    Titel:

Hallo Ceridwen, Kultfigurin

Lavita Saft ist ein Konzentrat aus Lebensmitteln zur Ergänzung des täglichen Bedarfs an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren, Pflanzenstoffen, Enzymen und Aminosäuren. Lavita Saft ist sehr teuer und enthält so viele Lebensmittel und Kräuter, dass man von vornerein sicher sein sollte, dass keine Allergie vorliegt bevor man es verzehrt. Ob Kinder Enzymen, Aminosäuren zusätzlich brauchen möchte ich einfach so stehen lassen. Kinder sind meiner Meinung nach keine Miniaturausgaben von Erwachsenen. Wenn man es unbedingt geben bzw. nehmen will bitte nicht als Dauergabe und nicht zu viel davon, denn es gibt keine Langzeitstudien über die Wirkung von Vitaminsäfte über die Entwicklung von Kinder-Jugendlichen und später über Ihre Erwachsen Dasein.
Als Zusatzinfo für Eltern: International forschen schon unabhängige Labors/Instituten über die Wirkung von der Ernährung auch zum Beispiel von Milch (Muttermilch, Kuhmilch, künstliche Milch usw.) auf Säuglinge und später auf ihrer Entwicklung als Erwachsenen. Interessanteweise ist der Gehalt von Proteinen in Zusatzmilch mittlerweile bekannt für die Mitwirkung (ich betone Mit-Wirkung) auf eine Entwicklung in Richtung Fettsucht sowohl als auch über ein spätes erhöhtes Herzinfarkt Risiko. Studien zeigen auch, dass Töchter deren Mütter Milch trinken, später eher weniger kohlensäurehaltige Limonade trinken als anderen. Ernährungsparallel werden besonders zwischen Mütter und Töchter festgestellt: Fazit was Müttern essen beeinflusst sehr stark das spätere Essverhalten von Töchter.
Zurück zur Ausleitung:
Eine Aufbautherapie bedeutet in erste Linie: Eine ernsthafte Ernährungsumstellung (viel Gemüse, Obst, Joghurt, Vollkorn…) für Groß wie Klein.
Die natürlichsten Nährstoffe, egal in welcher Form, bleiben doch wohl diejenige die in einer naturbelassenen Form zu sich genommen werden sollten. Eine gemütliche stressfreie angstfreie Essensatmosphäre sollte bei Kinder/Jugendlichen geschaffen werden. Kinder sollten kleine Portionen auf ihrem Teller bekommen. Gemüse können als Püree oder Gratin oder einfach gekocht gegeben werden. Mischen Sie die Farbe: Karotten in Streifen geschnitten und Kartoffelpüree können anziehend wirken. Kinder haben auch Phase in der sie nicht besonders viel essen. Der Spruch „iss Dein Teller leer, dann gibt´s schönes Wetter“ sollte auf jeden Fall aus dem Vokabular der Eltern (auch Großeltern) verschwinden. Früchte dürfen in einem Haushalt nicht fehlen und Eltern sind Vorbilder (s. oben). Dies bedeutet, dass die Ernährungsweise der Eltern eine ebenso starke Auswirkung hat auf das Essverhalten der Kinder.
Kinder brauchen viele frische Luft. Gut anziehen und möglichst jeden Tag rausgehen. Ruhige Spielzeiten im Haus sind ebenso wichtige Entspannungsmomenten für Kinder die nicht fehlen dürfen.
Erwachsenen sollen sich darüber klar werden was sie essen, wie viel davon, wie schnell sie essen, wann sie etwas essen. Sport sollte nicht fehlen, da es auf die Verwertung der Ernährung eine starke Wirkung hat. Eine Ausleitung nach Antibiotika ist nur notwendig, wenn die Medikamenten häufig genommen wurden oder langdauernd und/oder wenn Beschwerden aufgetreten sind. Eine individuelle Therapie bei einem klassischen Homöopath/in wirkt auch auf die Beschwerden. Auf keinem Fall ist standardmäßig Sulfur C30 über Wochen empfehlenswert. Weder dieser Potenzierung noch der Dauer. Es wundert mich sehr, dass ein klassischer Homöopath/in tatsächlich einer solchen Empfehlung gemacht hat…

Beste Grüße
Laurence Gromier-Heim
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Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
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fabs



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Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 18.05.2010, 14:45    Titel:

Ich durchstöbere viele Homöopathie-Foren und lese dabei oft, d.h. eigentlich sehr oft, viele erstaunliche und manchmal auch unverantwortliche Beiträge, besonders wenn es um Therapieempfehlungen geht.

Dieses Forum ist eine große Ausnahme. Die Beiträge von Fr. Laurence Gromier-Heim sind fachkundig und seriös und das ist gerade in der Alternativ-Medizin wichtig.

Ich beschäftige mich seit über 25 Jahren intensiv mit der klassischen Homöopathie und freue mich, jetzt ein Forum gefunden zu haben, das dieser Therapieform in jeder Beziehung gerecht wird.

Bitte weiter so,
fabs.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 09:54    Titel:

Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung. Die Zufriedenheit unsere Leserinnen und Lesern liegt uns am Herzen.
Herzliche Grüße von Laurence Gromier-Heim
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