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Eschscholzia californica
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| Autor |
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OF112
Anmeldedatum: 09.06.2009 Beiträge: 1
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Verfasst am: 09.06.2009, 21:21 Titel: Eschscholzia californica |
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Hallo liebes Forum,
ich habe dank einer sehr harten, stationären Psychotherapie eine über 10 Jahre dauernde und sich stetig verschlimmernde Angststörung erfolgreich überwunden. An dieser Stelle möchte ich allen betroffenen Mut machen eine Therapie in Angriff zu nehmen, nur Ihr selbst könnt euch helfen! Medikamente werden euch unterstützen, aber heilen könnt Ihr euch nur selbst. Der Weg der Konfrontationstherapie ist hart, aber der wohl nachhaltigste.
So, nun zu meiner eigentlichen Frage. Ich nehme z.Zt. noch eine kleine Dosis eines SSRI, trinke keinen Alkohol und nehme sonst keine Medikamente mehr ein (früher leider noch Benzodiazepine). Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen das man von der gängigen Gartenpflanze Eschscholzia californica einen Tee machen kann, welcher ausgleichend und entspannend wirken soll. Ja, es gibt wohl nun auch hier wieder einige Menschen die dies zu Rauschzwecken entfremden sollen, dies ist jedoch keinesfalls mein ansinnen. Es geht mir um die Unterstützung der Erhaltung meines seelischen Gleichgewichts, ohne zu chemischen Mitteln greifen zu müssen. Entspannungstraining betreibe ich sowohl in Form von PMR als auch Autogenes Training.
Ist die Pflanze, bzw. der Tee der Pflanze für meine Zwecke hilfreich? Hat die Pflanze evtl. eine serogene Wirkung wie etwa Johaniskraut? Dann wäre Sie ja wegen meines Medikaments kontraindiziert.
In einem englischen Buch über Angsterkrankungen habe ich etwas über ein pflanzliches "Medikament" namens Kratom gelesen. Ich habe hierzu im Internet recherchiert, hier kam ich jedoch nahezu nur auf dubiosen Seiten heraus die eine Verwendung als Rauschmittel beschrieben.
Um dies wirklich klar zu sagen, ich möchte keine Rauschzustände erzeugen, wäre dies mein anliegen, würde ich es auf anderen Foren oder am nächsten Bahnhof versuchen, bitte versteht mich nicht falsch. |
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Adolf Nahrstedt

Anmeldedatum: 04.10.2006 Beiträge: 46
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Verfasst am: 10.06.2009, 14:45 Titel: |
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| Eschscholtzia californica gehört zur Familie der Papaveraceen (verwandt mit unserem Schlafmohn). Medizinisch werden die oberirdischen Teile (Kraut, getrocknete blühende oberirdischen Teile) der Pflanze verwendet. Dieses Drogenmaterial enthält etwa 0.5% Alkaloide (Protopin-, Pavin-, Aporphin-, sehr wenig Benzophenanthridin-Alkaloide), die nicht ausreichen, einen Rauschzustand herzustellen; die Wurzeln enthalten dagegen bis zu 2.5% Alkaloide. Das getrocknete Kraut wird heute noch im französischen Arzneibuch geführt. Im Deutschen war für die Droge die Bezeichnung "Schlafmützchen" geläufig, was auf ihren Gebrauch als Einschlaf- und Beruhigungsmittel für Kinder hinweist. Pharmakologisch ist die Droge wenig erforscht; klinische Untersuchungen existieren gar nicht. Extrakte induzieren und verlängern den Schlaf bei Mäusen und reduzieren ihre sponatane Mobilität; in vitro wurden spasmolytische (Krampf-lösende) Effekte festgestellt. Jüngere Untersuchungen deuten auf anxiolytische (Angst-lösende) und sedierende (beruhigende) Wirkungen hin. In Frankreich wird folgende Indikation akzeptiert: Traditionell gebraucht bei der symptomatischen Behandlung von nervlichen Beschwerden bei Erwachsenen und Kindern, insbesondere gegen leichte Schlaflosigkeit. Die Droge wird häufig in Kombination mit Passionsblumenkraut und Baldrian verwendet. |
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