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Ernährungsfragen zu gyn. Problemen
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Sonnenzwerg
Anmeldedatum: 06.12.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 06.12.2009, 22:26 Titel: Ernährungsfragen zu gyn. Problemen |
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Guten Abend!
Ich habe folgende Beschwerden: Seit nunmehr fast 2 Jahren, seit meiner Schwangerschaft, habe ich immer wieder gynäkologische Probleme: eine erhöhte Anfälligkeit für den Befall der Scheide durch Pilze (Candida albicans) und/oder Bakterien (Streptokokken).
Ich esse ziemlich viel Süßes, v.a. Gebäck und mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass es da einen Zusammenhang gibt.
Es ist so, dass ich oft am Abend einen unwahrscheinlichen Heißhunger habe, nicht nur auf Süßes. Es ist dann so, dass ich kaum ein Sättigungsgefühl erreiche, erst nach Riesenmengen "Abendbrot"und Süßem hinterher.
Nun ist es leichter gesagt, als getan: einfach auf Süßes verzichten, dann stabilisiert sich der gesamte Darm/Genitaltrakt (Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen auch hinzu).
Woher kommt aber dieser Heißhunger? Und was wäre vielleicht sinnvoller zu essen?
Meine Hebamme hatte mir damals mal Hirse empfohlen, wegen der "Erdenergie" (?).
Gibt es weitere günstige Lebensmittel für mich, die auch diesen Heißhunger stillen?
Sonnenzwerg _________________ ********* Viele Grüße********* |
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Marianne Ermisch

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 11.12.2009, 12:26 Titel: |
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Hallo Sonnenzwerg!
Der Zusammenhang zwischen Zucker und Pilzbefall ist bekannt. Somit haben Sie völlig Recht, wer viel Süßes konsumiert hat oft Probleme, eine Pilzinfektion ausheilen zu können. Der Säureschutz/ph-Wert verändert sich zum Nachteil und lässt somit die Mykosen immer wieder aufflackern oder sich breitmachen.
Hirse ist gut, es nährt die chinesisch gesehen die Milz/Mite. Hier scheint es ein Problem zu geben, dass Sie veranlasst, sich so dem Süßen hinzugeben. Das Verlangen nach Süßspeisen ist aus chinesischer Sicht also ein Problem, was oft mit Sorge/Verarbeitung im Zusammenhang steht. Auch ist die Milz (chin. gesehen) für den Transport der Nahrungsmittel zuständig.
Die Milz kann durch einige Nahrungsmittel und Kräuter gestärkt werden. Jedoch wäre es hier vom Vorteil, etwas mehr über Ihren Gesamtzustand zu wissen.
Klebreis, Buchweizen, Mais, Naturreis, Weizen sind zum Beispiel in der Geschmacksrichtung süß und unterstützen den Funktionskreis Magen-Milz.
Genauso folgendes:
Linsen, gelbe Bohnen, Tofu, Mungobohnen, Amaranth, Auberginen, Bambussprosen, Broccoli und Blumenkohl, Chinakohl, Paprika, Gurke, Kürbis und Kresse usw. Die Eigenschaften der Thermik der Lebensmittel spielen jedoch auch eine Role. Also, ob ein Lebensmittel eher wärmt oder kühlt.
Ich empfehle daher gern Barbara Temelie, die auf ihrer Seite und in ihren Büchern ausführlich über die Ernährung nach den 5-Elementen schreibt. Hier sollten Sie sich einmal umschauen und die Ernährung auf Ihre Bedürfnisse umstellen.
Liebe Grüße
Marianne Ermisch _________________ Marianne Ermisch - Heilpraktikerin
Chinesische Medizin - Homöopathie
Berlin-Lankwitz
Bruchwitzstr. 12
12247 Berlin
Tel. 030 26 32 53 19 / 0179-48 73 639
marianneermisch@arcor.de |
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Sonnenzwerg
Anmeldedatum: 06.12.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 14.12.2009, 23:38 Titel: |
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Liebe Frau Ermisch,
jetzt erst habe ich Ihre Antwort entdeckt und mich sehr gefreut! Danke schön schonmal.
Ich hatte -nachdem Ihr hier gepostet hatte- mal etwas besser geschafft, auf (Industrie)Zucker zu verzichten. Und prompt wurden meine Probleme gelindert. In der Adventszeit ist es jedoch nicht allzu leicht, bei Einladungen Abstinenz zu üben und dieses Wochenende gab es wieder Kuchen und Schokolade...Derzeit habe ich nun ganz andere "Folgeerscheinungen": brennende Pustelchen an der Zungenspitze. Merkwürdig, kannte ich so nicht
Ich werde mich mal auf der Seite von Barbara Temelie umschauen und meine Ernährung durch weitere Lebensmittel ergänzen. Vielen Dank für den Tipp.
Mir ist noch eingefallen, dass die Hebamme damals auch von "Kälte in der Niere" (oder so?!) gesprochen hat. Was bedeutet denn eigentlich dies?
Einen schönen Abend wünscht Sonnenzwerg _________________ ********* Viele Grüße********* |
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Marianne Ermisch

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 18.12.2009, 10:52 Titel: |
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Hallo Sonnenzwerg,
wir Frauen neigen zu kalten Füßen und sollten diese immer möglichst warm halten. Der Blasen-Nieren-Meridian läuft entlang der Füße-Beine bis in den Rücken. Wenn hier Kälte eindringt, kommt es im klassischen Sinne schnell zu Blasen-Nieren-Verkühlung/Entzündung.
Die Niere chin. gesehen ist auch für das Hirn, die Knochen, Zähne und Haare zuständig. Somit ergrauen wir, wenn wir altern, weil die "vorgegebene" Nierenessenz ja irgend wann mal aufgebraucht ist.
Auch im Skelettsysthem zeigt sich eine Schwäche/Kälte schnell, in dem wir dort und besonders im Rücken dann Beschwerden haben.
Die Sexualität untersteht auch der Nierenenergie. Auch hier und im Gyn.-Bereich kann es dann zu Beschwerden kommen.
Liebe Grüße und gesunde Weihnachten!
Marianne Ermisch _________________ Marianne Ermisch - Heilpraktikerin
Chinesische Medizin - Homöopathie
Berlin-Lankwitz
Bruchwitzstr. 12
12247 Berlin
Tel. 030 26 32 53 19 / 0179-48 73 639
marianneermisch@arcor.de |
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Sonnenzwerg
Anmeldedatum: 06.12.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 18.12.2009, 11:20 Titel: |
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Vielen Dank für die Anregungen und auch Ihnen schöne Weihnachten! _________________ ********* Viele Grüße********* |
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