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Entgiftung
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Johanna14
Anmeldedatum: 19.10.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 19.10.2011, 18:11 Titel: Entgiftung |
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Hallo,
ich habe folgende Mittel zur Entgiftung von einer Ärztin verordnet bekommen, die Naturheilverfahren integriert.
Das sind : Juniperus Similiaplex R Tropfen, Quassia Similiaplex R Tropfen,Lymphdiaral Bisistropfen SI, sowie Basakatt N Kattwiga SLZ.
Die Tropfen soll ich in 1,5 Liter Wasser geben und über den Tag verteilt trinken. 15 Tropfen von jedem.
Eigentlich bin ich wegen Candida albicans zu dieser Ärztin gegangen. Ich habe eine Nystatin Behandlung hinter mir, doch es geht mir immer schlechter. Meine Symptome sind einem Burn out gleichzusetzen, das war vor der Behandlung mit Nystatin so, und wird jetzt immer noch schlimmer. Ich bin vollkommen am Ende.
Sie hat eine grobe Irisdiagnose gemacht und dabei festgestellt, dass ich eine Vergiftung bestimmter Organe habe, die ich auch noch festhalte !?
Dafür soll eine MTX Behandlung vor einigen Jahren der Auslöser sein. Die Pilze sollen nur durch mein geschwächtes Immunsystem gekommen sein. Ich sollte noch erwähnen, dass ich einige Autoimmunerkrankungen habe und insulinpf. Diabetikerin bin.
Auißerdem bin ich sehr sensibel, hatte mal eine klassische homöophatische Behandlung, die mich umgeworfen hat. Reagiere ganz extrem, was sehr ungewöhnlich ist. Die Homöophatin hat die Behandlung abgebrochen, weil sie ratlos war.
Jetzt habe ich etwas Angst vor den Tropfen, und ihrer Wirkung. Hinzu kommt, dass ich im Moment auch noch einen grippalen Infekt habe, der zwar nicht richtig herauskommt, mich aber zusätzlich sehr belastet.
Mein Frage, wie sind die Erfahrungen mit einer Entgiftung auf diese Art. Denn soweit ich weiß ist das eine Standard Entgiftungsmöglichkeit.
Freue mich über Antworten.
LG Johanna14 |
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Johanna14
Anmeldedatum: 19.10.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 16.11.2011, 02:26 Titel: |
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Hallo,
schade, dass ich keine Antwort auf meinen Beitrag bekommen habe.
Die Tropfen nehme ich jetzt seit einigen Wochen, aber in Absprache mit der Ärtzin nur 5 Tropfen von jeder Sorte. Die normale Dosis hätte mich umgehauen.
Seit einigen Tagen habe ich geschwollene Knie und auch ganz leichte Beschwerden. Kann das als Erstverschlimmerung oder als Reaktion der Entgiftung gesehen werden. Seit gestern kommt noch ein stark geschwollener Lymphknoten im Kieferbereich hinzu.
Es würde mich sehr freuen, wenn ich eine Antwort bekommen würde.
LG Johanna14 |
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Michaela Becker Gast
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Verfasst am: 30.12.2011, 23:01 Titel: Entgiftung |
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Da ich mich wenig mit Homöopathie beschäftige kenne ich diese Entgiftungsmöglichkeit nicht.
Es gibt viele Ansichten zur Entgiftung und keine ist absolut Richtig oder Falsch.
Vielleicht solltest du dir erst darüber klar werden, wieso du die Entgiftung durchführen möchtest. Welche Gifte möchtest du ausscheiden und wie soll dir das helfen?
Im Frühjahr ist die Ideale Zeit für eine Frühjahrskur, um sein Immunsystem nach dem dunklen Winter wieder anzukurbeln.
Mit Bewegung, frischen Frühlingskräutern und entschlackenden Tees kann man schon sehr viel Bewirken. Eine Entschlackung die den Stoffwechsel anregt kann einem ein besseres Körpergefühl geben und ist gesund.
In deinem Fall mit den verschiedenen Diagnosen wie Immunschwäche und Diabetes würde ich eine Entschlackung auf jeden Fall ärztlich begleiten lassen. |
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Johanna14
Anmeldedatum: 19.10.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 03.01.2012, 02:32 Titel: |
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Hallo Michaela,
danke für deine Antwort.
Die Entgiftung ist wegen einer MTX Behandlung notwendig, wie ich bereits erwähnt hatte. Das ist ein Mittel dass aus der Chemotherapie kommt, zwar abgeschwächt ist, aber so für Rheumaerkrankungen usw, eingesetzt wird.
Das ist alles schon ein paar Jahre her, aber die Ärztin meint ,das würde noch in meinen Organen sitzen und sich nicht lösen. Es wäre schwierig das los zuwerden.
Die Entgiftung mache ich jetzt 2 Monate, aber sehe da keinen Erfolg. Candida hat sich eher wieder vermehrt, weil da erst nach der Entgiftung etwas gemacht werden sollte.
Natürlich gibt es viele Möglichkeiten zum Entgiften, doch alleine Tees reichen bei mir nicht aus.
LG Johanna14 |
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Michaela Becker Gast
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Verfasst am: 03.01.2012, 16:51 Titel: |
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Liebe Johanna,
so eine Nystatinbehandlung ist ja auch eine Therapie mit einem synthetischen Arzneimittel das gegen Pilze wirkt, ähnlich wie ein Antibiotikum gegen Bakterien wirksam ist.
Ich wundere mich, dass nach der Nystatintherapie nicht gleich ein Darmfloraaufbau gemacht wurde oder habe ich das überlesen?
Manchmal hilft schon eine Kur mit guten Darmbakterien, um Candida aus dem Darm zu verdrängen.
Eine Entgiftung mit Brennesseltee oder Wacholderbeeren ist bei rheumatischen Erkrankungen hilfreich, da es die die Nieren zur Ausscheidung von Harnsäure, die zu Gicht führt, anregt.
Ich darf hier keine Werbung in eigener Sache machen, aber in meinem Blog steht ein Artikel über Wacholderbeerenöl und darin habe ich im Steckbrief geschrieben, dass Wacholderbeerenöl hilfreich sein kann, um Stoffe wie Harnsäure los zu werden.
Vielleicht informiertst du dich auch mal darüber was man sonst noch so im Rahmen einer Frühjahrskur machen kann ausser Tee zu trinken. Es gibt viele ätherische Öle, die man in die Haut einreiben kann und die dort den Lymphfluss anregen und Schlacken mobilisieren. Viel frisches Gemüse und Frühlingskräuter regen den Stoffwechsel auch an und Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Stoffwechsel ebenfalls an. Viel zu trinken ist wichtig, damitdie mobilisierten Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden.
LG |
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Johanna14
Anmeldedatum: 19.10.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 04.01.2012, 19:48 Titel: |
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Hallo Michaela,
danke für deine Antwort.
Einen Darmaufbau mit probiotischen Kapseln habe ich nach der Nystatinbehandlung angefangen. Doch das hat nur Bauchschmerzen und Blähungen verursacht.
Die Ärztin sieht das auch im Moment nicht als sinnvoll an, weil zuerst der Körper entgiftet werden müsste, und vorher nichts anderes zum Aufbau etwas bringt.
Doch ich bin etwas ratlos, weil soviel bei mir auftritt, und es sowieso so kompliziert ist bei mir, durch meine Sensibilität und den vielen Krankheiten.
Leider kann ich mir keinen Heilpraktiker oder Homöophaten leisten und bin so auf diese Ärztin angewiesen, die das mit der Naturheilkunde nur integriert.
Seit einiger Zeit leide ich auch unter festem Stuhl bis hin zur Verstopfung. Das hat jetzt noch zu anderen Problemen geführt.
Ich ernähre mich aber mit einer gesunden Mischkost, grundsätzlich Vollkornprodukte und immer Obst, Gemüse und Salat. Hatte vorher nie Probleme damit. Seit einiger Zeit esse ich sehr vie Naturjoghurt, doch das kann doch nicht zu einer Verstopfung führen !?
Ich kann jetzt auch nur Vermutungen anstellen, ob es doch mit diesen Tropfen zusammenhängt.
Denn auch als ich Candida albicans vermehrt hatte, hatte ich nie Verdauungsprobleme.
Übrigens hatte ich vor Jahren, eine Psoriasis Atrithis, deswegen das MTX, also kein Rheuma. Damit habe ich jetzt aber kaum mehr Probleme.
Tja, mein Stoffwechsel scheint jetzt ziemlich durcheinander zu sein. Auch meine Blutzuckerwerte sind teilweise ziemlich hoch. Trotz weniger essen, nehme ich zu, habe ständig einen geblähten Bauch, und kann nicht sagen, dass es mir besser geht, seit der Entgiftung mit den Tropfen.
Da kann mir sicher keiner einen Rat geben, ich sollte sie vielleicht weg lassen, und es mal mit Tees versuchen, wie du es empfohlen hast.
Meine Nierenwerte waren jetzt auch etwas erhöht. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich seit ca. 2 Monaten Vitamin B Komplex Kapseln nehme. Das ist gegen die Erschöpfungszustände, hatte das mal weg gelassen, doch dann ging es mir noch schlechter.
Die Ärztin hatte vor einigen Wochen einen Versuch gemacht und meine 50 Jahre alte Blinddarmnarbe unterspritzt, das hat auch nur negative Auswirkungen gehabt, obwohl es anregen sollte. Seitdem auch vermehrt die Verdauungsprobleme.
Ich habe erst wieder einen Termin am 30. Januar bei der Ärztin. Bis dahin muss ich mir selbst helfen. Und doch weiß ich nicht, ob ich bei ihr richtig bin, sie probiert eigentlich nur aus....
Liebe Grüße
Johanna14 |
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Michaela Becker Gast
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Verfasst am: 30.01.2012, 12:21 Titel: Verstopfung |
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Liebe Johanna,
bei Verstopfungen hilft es gut, wenn morgens ein Löffel gequollene Leinsamen zum Frühstück eingenommen werden. Die kann man sich z.B. abends vor dem Schlafengehen in einem Glas Wasser zubereiten.
Ich mache es so, dass ich einen Löffel Leinsamen unter das Frühstücksmüsli rühre, die Milch reingieße und eine Viertelstunde abwarte, dann sind sie auch gequollen.
Die Schleimschicht um die Leinsamen herum sorgt dafür, dass der Stuhl besser gleitet. Selbstverständlich ist es ratsam bei Verstopfungen auch viel zu trinken, weil der Stuhl fester wird, wenn man zu wenig trinkt.
Liebe Grüße! |
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