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Enterocossus Faecalis in der Schwangerschaft
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IrisB
Anmeldedatum: 11.06.2009 Beiträge: 2
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Verfasst am: 11.06.2009, 08:46 Titel: Enterocossus Faecalis in der Schwangerschaft |
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Wer weiß Rat?
Ich bin in der 10. Schwangerschaftswoche und habe nun gestern meinen Harnbefund vom Labor zugesendet bekommen. Sie haben Enterococcus feacalis im mikrobilogischen Harnbefund diagnostiziert (Gesamtkeimzahl 10^4). Ich war doch erstaunt, weil ich eigentlich keine Beschwerden habe (vielleicht ein bisschen Jucken im Afterbereich).
Ich hab nun im Internet darüber gelesen und es ist immer von Antibiotikertherapie die Rede. Meinen nächsten Termin beim Frauenarzt habe ich kommenden Dienstag und nun nehme ich an, dass der mir ein Antibiotikum verschreiben wird, worüber ich nicht allzu glücklich bin. Gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit dieses Bakterium zu behandeln? Wie gesagt, ich bin ja schwanger.
Danke für mögliche Hinweise und Tipps
Iris |
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 11.06.2009, 09:58 Titel: |
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Hallo und guten Morgen Iris,
der Enterococcus faecalis (sein Name faecalis sagt ja schon, dass er in Fäkalien = Darminhalt zuhause ist) ist ein so genannter opportunistischer Keim, der normalerweise einen großen Teil der notwendigen Darmbakterien (neben den Coli-Bakterien usw.) ausmacht.
Es gibt auch pathogene (krankmachende) Stämme de Enterococcus faecalis, mit denen nicht zu spaßen ist. Die können eine gefürchtete Entzündung der Herzinnenhaut (Endocarditis) hervorrufen.
Da du den Keim aber im Urin nachgewiesen hast, liegt bei dir eine so genannte Schmierinfektion vor. Das ist eine Verschleppung der Darmbakterien in die Blase. Dies kommt bei Frauen häufig vor, weil sie eine kürzere Harnröhre als Männer haben. Zudem ist in der Schwangerschaft durch die Hormone das Gewebe aufgelockert.
Tipp:
Nach dem Geschlechtsverkehr Urin lassen. So werden eingeschleppte Keime (ist normal) ausgespült und können sich nicht festsetzen.
Dies gilt nicht nur für Schwangere, sondern ist ein Tipp für alle Frauen.
Da du schwanger bist, ist unbedingt eine Therapie notwendig. Leider ist der Keim auf viele Antibiotika schon resistent.
Die Standardtherapie ist Amino-Penicillin. Dem Kind macht das nix aus.
10 Tage nach Absetzen des Antibiotikums (wenn die Packung fertig ist) ist eine Urinkontrolle notwendig.
Vorher Intimbereich waschen, Mittelstrahlurin in ein steriles Röhrchen lassen und möglichst schnell ins Labor bringen.
Wenn nicht behandelt wird, kann es zur Besiedelung in der Scheide (gefährlich fürs Kind. Es kann dann zu Augeninfektionen unter der Geburt kommen.) und zum massiven Befall der Blase und dann als aufsteigende Infektion in der Niere kommen.
Als naturheilkundliche Therapie empfehle ich dir Cranberries (kanadische Preiselbeere) als Saft oder Trockenfrüchte. Die haben sehr viel Gerbsäure und machen in der Blase ein saures Milieu, in dem sich die Bakterien nicht gut halten können.
Viel trinken !
Bitte schau mal hier im Forum (gib Blasenentzündung oder Cranberries oben in die grüne Leiste ein). Ich habe schon oft ausführlich drüber gepostet. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
Helga Bergmann
Söllinger Str. 9 c
76327 Pfinztal-Kleinsteinbach |
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monika monkos

Anmeldedatum: 01.06.2007 Beiträge: 248 Wohnort: 53359 Rheinbach
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Verfasst am: 12.06.2009, 11:52 Titel: Enterococcus faecalis |
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hallo Iris,
die opportunistoschen Keime sind häufig therapieresistent auf Antbiotika. Das heißt sie sind sehr hartnäckig.
Es gibt ein hervorragendes Heilkraut mit dem ich in der Praxis und persönlich, mit therapieresistenten Keimen ausgezeichente Erfahrungen gemacht habe: es ist das Burchkraut, lat. Herniaria glabra. So kann es jede Apotheke besorgen. Leider hab ich es aus Bioanbau bisher nicht gefunden.
Es ist völlig unbedenklich während der Schwangerschaft zu nehmen.
Es sind keine Kontraindikationen bekannt.
Nehmen Sie davon jeweils 1 gehäuftenTL auf eine Tasse, giessen kochendes Wasser darauf, dann 10 MIn. ziehen lassen und trinken.
Dass Ganze 3 mal täglich.
Sie sollten ein wenig Geduld haben, es geht nicht in 3-4 Tagen.
Ist jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit zielführend ohne jede Nebenwirkung.
Gute Besserung und Grüsse aus der "Voreifelmetropole" Rheinbach Mona Monkos _________________ Akupunktur-Naturheilpraxis Monkos
Heilpraktikerin Schwerpunkt TCM & Mykotherapie
Monika Monkos
Münstereifeler Str. 30
53359 Rheinbach
02226/168988
www.akupunktur-tcm-monkos.de |
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IrisB
Anmeldedatum: 11.06.2009 Beiträge: 2
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Verfasst am: 15.06.2009, 18:03 Titel: |
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Liebe Frau Monkos, liebe Frau Bergmann!
Danke für die Tipps und die rasche Beantwortung.
Mit lieben Grüßen
Iris |
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