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Ein Plädoyer für Holunder
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Nachricht |
Tante_Grete
Anmeldedatum: 25.07.2007 Beiträge: 27
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Verfasst am: 27.07.2007, 22:25 Titel: Ein Plädoyer für Holunder |
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Hallo zusammen,
meine Top-Heilpflanze, die noch dazu in vierfacher Ausfertigung in meinem Garten wächst, ist Holunder.
Ein Handwerker, der mir kurz nach meinem Einzug hier half, wollte mir was "Gutes" tun, indem er auch im verwilderten Garten anpackte und sich an einem Holunder "vergriff".
Oh Mann, das gab echt Ärger...
Jedenfalls habe ich im vergangenen Herbst sehr viel Holundersaft gemacht, und immer, wenn ich spürte, dass da eine Erkältung im Anmarsch ist, habe ich den Holundersaft getrunken. ich kam mit einer winzigen Angina über den Winter 2006/07. in den beiden Jahren davor war ich fast durchgehend fünf Monate stark bis extrem erkältet. Das ging bis hin zur Gehörlosigkeit, weil die Ohren nicht mehr belüftet werden konnten.
Mit Holunder habe ich diese Pein vermieden, und ich freue mich täglich über die dicken Holunderdolden in meinem Garten, die immer schwerer werden.
Ich habe mal eben nach den guten Eigenschaften gegoogelt und folgendes gefunden:
Wirkung:
anregend,
blutreinigend,
blutstillend,
entzündungshemmend,
erweichend,
harntreibend,
krampflösend,
pilztötend,
schleimlösend,
schweisstreibend,
Anwendungsbereiche:
Husten,
Bronchitis,
Erkältung,
Schnupfen,
Nebenhöhlenentzündung,
Heuschnupfen,
Heiserkeit,
Luftröhrenkatarrh,
Kehlkopfentzündung,
Grippe,
Fieber,
Abwehrschwäche,
Verstopfung,
Rheuma,
Diabetes,
Angina pectoris,
Kreislaufschwäche,
Wassersucht,
Ödeme,
Neuralgien,
Milchbildend,
Augenentzündung,
Bindehautentzündung,
Hautunreinheiten,
Ekzeme,
Erysipel,
Furunkel,
Quetschung,
Verstauchung,
Gelenkentzündung,
Fussschweiss,
Die Blüten habe ich allerdings nicht verarbeitet, da ich auf möglichst viele Beeren warte. Während der Blütezeit habe ich mir aber noch einige Ecken ausgeguckt, wo außerdem Holunderbüsche wachsen - schön abseits der Straße, damit nicht so viel Abgas-Dreck dran ist.
Ich fülle den leicht gesüßten Saft in 0,2 ltr-Piccolo-Flaschen ab, das ist eine gute Größe, wenn man sich den Saft in Tee tut.
Auf meinen Holunder will ich nicht mehr verzichten.
Gruß Grete |
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Stefan Administrator

Anmeldedatum: 20.09.2003 Beiträge: 301 Wohnort: Waldkirch
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Verfasst am: 03.08.2007, 11:20 Titel: |
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Hallo Grete,
na dann müßten wir eigentlich auch noch den Holunder in unserem Garten anpflanzen, nur dumm, dass wir zu wenig Platz haben
Ein schönes Wochenende wünscht Dir
Stefan  |
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Tante_Grete
Anmeldedatum: 25.07.2007 Beiträge: 27
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Verfasst am: 03.08.2007, 17:36 Titel: |
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Hallo Stefan
Na bei uns wächst der überall in der freien Wildbahn. Ich pflücke ja auch noch "dazu"
Gruß Grete |
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Sodalith
Anmeldedatum: 03.10.2006 Beiträge: 25 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: 10.08.2007, 07:41 Titel: |
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Hallo Tante Grete,
auch ich kenn den roten Holundersaft als Erfolgsrezept bei Ekältungen aller Art.
Aber dieses Jahr bekam ich von meiner Freundin 2 l Holundersirup, der aus den Blüten hergestellt wurde. Leider hab ich das Rezept nicht bekommen.
Aber mit Wasser/Mineralwasser gemischt ist es ein hervorrgender Durstlöscher im Sommer! _________________ Grüßle von der Sodalith |
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Tante_Grete
Anmeldedatum: 25.07.2007 Beiträge: 27
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Tweetyole
Anmeldedatum: 05.05.2007 Beiträge: 9
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Verfasst am: 27.09.2007, 17:04 Titel: |
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Hallo Grete,
hört sich wirklich sehr interessant an. Ich würde es gerne mal probieren. Wie lautet denn Dein Rezept für Holunderbeeren-Saft?
Ich bin allerdings kein Freund von Zucker. Gibt es irgendwelche Rezepte ohne Zucker, z.B. mit Honig oder als Auszug oder ähnliches?
Meines Wissens nach sind Holunderbeeren leicht giftig. Muß man beim Verarbeiten noch irgendwas befolgen?
Vielen Dank!
Liebe Grüsse |
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Tante_Grete
Anmeldedatum: 25.07.2007 Beiträge: 27
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Verfasst am: 29.09.2007, 20:32 Titel: |
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Saft herzustellen ist ganz einfach, sofern man im Besitz eines Dampfentsafters ist. Ich habe mir voriges Jahr extra einen gekauft.
Man erntet die Beeren, wäscht sie ordentlich, entfernt die grünen Beeren (jetzt sind fast keine mehr dazwischen) und achtet darauf, dass die Ohrenkneifer und Spinnen eine Chance haben zu überleben, und macht die Beeren dann einfach in den Entsafter. Nach einer Weile platzen sie auf und geben ihren Saft ab.
Den kann man entweder nach Geschmack mit Zucker aufkochen, was gut ist, wenn man ihn später in Tee machen will, den braucht man dann nämlich nicht mehr süßen. Ich habe so ungefähr 100 Gramm Rohrzucker auf etwa 2 ltr. Saft genommen. Heiß in Flaschen abfüllen.
Oder die zuckerfreie Variante, die ich auch schon praktiziert habe: Man füllt den heißen Saft gleich in gründlichst gereinigte Flaschen ab und verschließt sie sofort.
Ich nehme gern die grünen 0,2 Ltr. Piccolo-Flaschen. Das ist die Dosis, die ich an einem Tag in Tee verbrauche, wenn ich erkältungstechnisch leicht angekratzt bin. Die großen 0,7 Ltr-Flaschen sind zwar auch völlig in Ordnung, da ich Holundersaft aber nicht in so großen Mengen verbrauche, benötige ich diese Flaschen nur, wenn ich wirklich platt danieder liege, was ja eher selten vorkommt.
Man bekommt aus einem Entsafter, der wirklich richtig voll ist, etwas mehr als 2 Ltr. raus.
Die Beeren müssen nicht unbedingt von den Dolden entfernt werden. Also wenn die Dolden noch dran sind, ist das auch i.O. Wenn man es aber tut, bekommt man natürlich mehr Beeren in den Entsafter. Andererseits zieht mit den Dolden die heiße Luft besser durch den Entsafter. |
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gsgs
Anmeldedatum: 01.12.2007 Beiträge: 2
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