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die Schilddrüse
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waldfee
Anmeldedatum: 03.12.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 03.12.2011, 13:40 Titel: die Schilddrüse |
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Hallo !
ich bin HP und habe einige Fragen zur Behandlung zum Thema Schilddrüse.
Die letzten paar Jahre habe ich viele Raucherentwöhnungen durchgeführt und das Immunsystem aufgebaut, wenn Candia oder Infektanfälligkeit vorhanden waren und auch viele Blutegelbehandlungen durchgeführt bei Krampfadern und so weiter.
Jetzt bekomme ich vermehrt Schilddrüsen Patientinnen und bin ehrlich gesagt grade überfordert mit dem Thema.
Wo gibt es gut Literatur oder auch gute Links, wo ich mich einlesen kann.
Bzw welche Firma macht hierzu gute Seminare?
Eine P. wollte sogar auf eigene Verantwortung ihre Tabletten absetzen. Das geht ja mal gar nicht.
ODER wie schaut das aus? In welchem Fall KÖNNTE der P. absetzen bzw ausschleichen und man ersetzt nach und nach das vom Arzt verordnete durch ein naturheilkundliches Mittel, weil gerade damit gute Erfahrungen gemacht wurden.
Es gibt doch diese Organpräparate von Wala oder Heel. Wann wäre es sinnvoll hiermit zu arbeiten?
Bin aber wie gesagt nicht firm in diesen ganzen Dingen, weil mein Fokus bis dato nicht in diese Richtung gelenkt wurde und ich mehr oder weniger zum "Fachidioten" geworden bin. Das möchte ich nun ändern.
Es gibt ja die verschiedenen Arten: Überfunktion, Unterfunktion, keine Schilddrüse mehr und und und.
Welche Medis sind unumgänglich ?? Welche Werte? Die Ärzte erachten Werte vlt nicht als wichtig, die der HP aber sehr wohl als wichtig erachtet.
Jod, wenn "Ja" warum?
Jod, wenn "Nein" warum?
Hoffe mir von HP Kollegen hier den ein oder andren Tipp.
Weiß gerade nicht, wo ich mich sonst hinwenden könnte.
Herzliche Grüße
waldfee |
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 03.12.2011, 17:45 Titel: |
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HAllo Waldfee,
wenn ein Patient eine Unterfunktion hat, die mit L-Thyroxin eingestellt ist, sollte man da nicht dran drehen.
Es kann zur thyreotoxischen Krise kommen (lebensgefährlich ) und dann landet die Patientin auf der Intensivstation.Google es mal ...
Naturheilkundliche Mittel sind als unterstützende Therapie zu sehen, die eine noch nicht manifeste Fehlfunktion substituieren. Also "leichte" Fälle.
Es kommt auf die Laborbefunde an.
Die SD ist die Hormondrüse, die den Grundumsatz (Körper im "Leerlauf") regelt. Sie wird durch die verschiedenen Hormone der Hypophyse gesteuert, die das TRH ("Kommando ausschütten") und TSH ("Kommando bilden") herstellt.
Um Schilddrüsenpatienten optimal zu betreuen, muss man sich mit der Materie sehr genau auskennen. Denn wer an irgendeinem "Hormonrädchen" dreht, dreht an allen andern wie bei einer Kettenreaktion auch.
Auch eine Hyperthyreose (ggf. mit Struma, heißen und /oder kalten Knoten, autonome Areale etc.) gehört in die Hand eines Endokrinologen.
Wenn die Patienten exstirpiert sind, führt kein Weg an einer L-Thyroxinsubstitution vorbei und das lebenslang.
Vorsicht mit Jod (auch Kaliumjodid) und jodhaltigen Substanzen (z. B. für iv-Röntgenuntersuchungen). Auch Nahrungsergänzungsmittel (Algen etc.) sind da mit Vorsicht zu genießen. (THyreotoxische Krise kann ausgelöst werden siehe oben etc.)
Das kann die ganze Endkrinologie über den Haufen werfen. Das Jod blockiert die Schilddrüse. Deshalb gab man ja in Fukushima und Tschernobyl Jodtabletten, damit die Schilddrüsen für das radioaktive Caesium blockiert waren.
Manche Strumapatienten bekommen eine Radio-Jod-Therapie. D. H. sie werden extra mit radioaktivem Jod behandelt, um das hypertrophierte Gewebe zur Rückbildung zu bringen.
Google mal Schilddrüse, Hyperthyreose, Hypothyreose, Kalte Knoten, Heiße Knoten, Autonome Areale, Schilddrüse im Stoffwechsel, Grundumsatz usw.
Es ist gut, dass du gemerkt hast, dass dieser Schuh ein wenig zu groß ist...
Wenn du wirklich die medizinische Seite der SD-Therapie erlernen möchtest, google "(naturheilkundliche) Seminare, Tagungen, Workshops, Fortbildungen Schilddrüse".
Und du solltest wirklich sattelfest in der Anatomie, Physiologie und Pathologie der SD sein, bevor du auf solch eine Fortbildung gehst, sonst verstehst du nur "Bahnhof".
Dieser Aufwand lohnt sich aber nur, wenn du dich darauf spezialisieren möchtest, denn die Fortbildungen laufen ganz schön ins Geld .....
Und mit 1 Fortbildung ist es nicht getan. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
Helga Bergmann
Söllinger Str. 9 c
76327 Pfinztal-Kleinsteinbach |
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waldfee
Anmeldedatum: 03.12.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 06.12.2011, 19:32 Titel: |
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vielen lieben Dank !!!!
Das hilft mir auf jeden Fall weiter !!
Ja ich glaube alleine schon die SD, das gibts s o viel zu beachten. Das ist nicht ohne.
Danke für die Hilfe.
Die wichtigen Werte interessieren mich noch. Hast du da vlt noch Infos für mich?
Kollegiale Grüße |
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 06.12.2011, 20:11 Titel: |
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Einfach googeln.
Es kommt auch auf das Labor an, das die Werte macht. Jedes Labor hat seine Referenzwerte.
Wenn du Labor anfangen willst (du arbeitest dann mit einem Zentrallabor zusammen, wo du das Untersuchungsmaterial hinschickst. Dann bekommst du eine Rechnung von denen und du rechnest nach Gebührenordnung für HP mit dem Patienten ab), musst du wissen, dass dies ein teurer Spaß ist und du musst die Kosten auf deine Patienten umlegen.
Da sind schnell mal 100.- Extrakosten da....
Und du musst gut Blut abnehmen können ....
Brauchst Spritzen, Kanülen, Röhrchen verschiedenster Art etc.
Überlege es dir gut, ob du dir das antun willst. Das lohnt sich nur, wenn man sich auf solche Sachen spezialisiert.
Zudem:
Alle wirklich notwendigen Untersuchungen bekommen die Patienten als Kassenleistung beim Hausarzt....
Ich lasse mir von meinen Patienten diese Befunde mitbringen.
Heutzutage braucht man keine Laborwerte mehr auswendig zu lernen wie ich früher. Auf jedem Befund steht der Normalwert drauf und ob es erhöht oder erniedrigte Werte sind.
Außerdem muss man ja auch wissen, welche Konsequenzen ein Wert hat in der Therapie.
Was hab ich schon früher in der Klinik den Kopf geschüttelt, wenn jede Woche ein HbA1c-Wert (Langzeitzuckerwert) gemacht wurde. Das ist Nonsens. Der braucht nur alle 3 Monate gemacht werden, da die Ery 120 Tage leben ....
Oder wenn bei einer Frau die Prostataphosphatase gemacht wurde. Natürlich kam dann 0,00 raus .....
Manch haben keine Ahnung .... Leider auch in der Klinik. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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waldfee
Anmeldedatum: 03.12.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 18.01.2012, 12:49 Titel: |
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Ich hab da nochmals ne Frage:
Wie schaut das aus, wenn jemand Jodid CT 200 verschrieben bekommt.
Könnte man hier naturheilkundlich eingreifen, so dass er das Mittel nicht einnehmen braucht.
Oder ist Jodid unumgänglich? Bzw noch die "harmlosere" chemische Variante.
Oder kann man hier tatsächlich was mit jodhaltigen Pflanzen erreichen, wie zb Blasentang?
Herzlichst Danke schön |
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