Marianne Ermisch

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 30.03.2007, 22:57 Titel: Die 5 Elemente |
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Die lehre nach den Fünf Elementen
So, wie die Theorie von Yin und Yang Grundlage der Chinesischen Medizin ist,
so finden sich auch Entsprechungen in den 5 Elementen.
Im Reich der Mitte glaubte man früher, alle Erscheinungen der Erde seien verschiedene Wandlungen der fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.
Diese Lehre stammt aus dem dritten Jahrhundert v. Chr. und somit zu den ältesten Theorien der TCM.
Diese Elemente stehen untereinander in einer Wechselbeziehung. Die Wandlung von einem Element zum anderen wird als Kreislauf dargestellt und als Wandlungsphase bezeichnet.
Nach dieser Lehre steuern die 5 Elemente die physische, emotionale und spirituelle Existenz des Menschen. Ein Übermaß oder ein Mangel an einem der Elemente wirkt sich als körperliche bzw. psychische Störung aus. Jedes der Elemente hat ein einzigartiges Wesen und jeder Mensch hat eine besondere Affinität zu einem der fünf Elemente (Konstitution).
Das Holz verkörpert Lebenskraft und Selbstbewustsein. Diese Wandlungsphase stellt Expansion, Kreativität und Wachstum dar. Es wächst und entfaltet sich frei, dehnt sich aus und entspricht auf körperlicher sowie seelischer Ebene Freiheit. Holz entspricht dem Frühling, der Kindheit, dem Neubeginn.
Das Element Feuer wärmt und macht den Intellekt, das Charisma des Menschen aus. Es entspricht der Wärme, des Sommers, der Sonnenernergie. Es zeigt sich in größter Aktivität.
Die Erde-Ernergie ist fruchtbar, empfangend, mütterlich. Sie nährt und stabilisiert. Die Kraft ist zur Erntezeit im Spätsommer am größten.
Metall steht für Ruhendes, Bewahrendes, den Herbst. Es ist ein Symbol für innere Stärke und Gelassenheit. Die Metallenergie klärt, stützt und schützt. Sie symblisiert die Körperoberfläche und somit den Kontakt des menschen zur Umwelt. Seine Jahreszeit ist der Herbst.
Das Element des Wassers bedeutet, Stillstand, Winter, Verhärtung Lebensabend. Es ist die Wurzel des Lebens, sorgt für Wachstum und Fortpflanzung.
Entwickelt haben sich die fünf Elemente aus der Beobachtung der Natur und den Jahrezeiten. So, wie sich äußerlich die Natur verändert, so vollzieht sich im Menschen der zyklische Wandel der Elemente. Der Wandel von Frühling, Sommer, Herbst und Winter kann verglichen werden mit der Entwicklung von der Kindheit über das Erwachsenwerden bis hin zu Greis.
Jedes Element nährt das folgende: Holz verbrennt und wird zu Asche. Die Asche nährt die Erde, aus der wiederum Metall entsteht. Durch Metall wird Wasser angezogen und Wasser nährt das Holz.
Aber jedes Element kontrolliert auch das übernächste Element:
Holz kontrolliert die Erde, indem es sie durch Wurzeln festhält. Die Erde kontrolliert das Wasser - Wasser fliesst in die Erde. Das Wasser löscht (kontrolliert) das Feuer. Das Feuer kontrolliert das Metall in dem es Metall schmilzt. Die Axt (Metall) kontrolliert das Holz. Durch den Kontrollzyklus wird ein Übermaß von einem Element verhindert. _________________ Marianne Ermisch - Heilpraktikerin
Chinesische Medizin - Homöopathie
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