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Der Ginkgobaum
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Zauberkraut
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 25.01.2010, 00:42 Titel: Der Ginkgobaum |
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Ich habe mich in den letzten Tagen mit dem Ginkgo Baum beschäftigt, und bin beeindruckt von dessen Vielseitigkeit.
Ginkgo Baumblätter werden in Asien schon über Tausend Jahre als Arzneimittel verwendet. Im Mittelalter dienten Ginkgo Blätter zur Behandlung von Asthma, Bronchitis, Erfrierungen, Gonorrhoe, Hautkrankheiten, Husten, Magenleiden, Tuberkulose und Unruhezuständen. Heute wird Ginkgo hauptsächlich zu Durchblutungsfördernden Zwecken angewendet, es wird ihm auch eine Steigerung der Gedächtnis Leistung zugeschrieben.
Ich finde, es handelt sich um eine sehr interessante Pflanze!
Habt ihr Erfahrungen mit Ginkgo sammeln können?
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, Ginkgo Blätter direkt zu verarbeiten?
Bin bei meiner Recherche nur auf solche Mittel wie Tebonin und Ginkobil gestoßen, aber ich interessiere mich eher für eine direkte Anwendung der Blätter.
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Adolf Nahrstedt

Anmeldedatum: 04.10.2006 Beiträge: 46
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Verfasst am: 25.01.2010, 10:18 Titel: |
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| Selbstverstaendlich kann man sich einen traditionellen Tee aus Gingko Blaettern anfertigen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass die Blaetter von guter Qualitaet sind (keine Spritzmittel, keine Pollutionen von Autogasen, korrekter Erntezeitpunkt, Blaetter mit akzeptablen Gehalten an Wirkstoffen). Im Vergleich zu Fertigarzneimitteln wie Tebonin etc. ist der Wirkstoffgehalt solcher "Tees" aber im Mittel um das 50-fache geringer; der Tee muesste also 50-fach hoeher dosiert werden, wenn die in der Literatur beschriebenen Wirkungen erreicht werden sollen, denn diese sind in der Regel mit dem Extrakt EGB 761 (patentiert fuer Fa. Schwabe, Karlsruhe) durchgefuehrt worden. Die wichtigen Inhaltsstoffe im Extrakt EGB 761 (wird fuer Tebonin und andere verwendet) wie Flavonoidglykoside, Diterpene, Sesquiterpene sind in diesem Extrakt um das etwa 50-fache im Vergleich zu einem einfachen Blaetterextrakt bei der Extraktherstellung konzentriert wurden. Ausserdem ist zweifelhaft, ob mit einem simplen Wasserextrakt (Teeinfus) die wichtigen fettloeslichen Terpentrilactone (Wirkstoffe) ausreichend in Loesung gehen. Aus pharmazeutischer Sicht ist also von der Anfertigung von Infusen aus Gingkoblaettern abzuraten. |
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Zauberkraut
Anmeldedatum: 08.09.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 26.01.2010, 01:29 Titel: |
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Vielen Dank, dass hilft mir schon sehr weiter!
Ich denke mein Grüner Tee schmecht auch besser :) |
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stampy66
Anmeldedatum: 30.01.2010 Beiträge: 3 Wohnort: Namborn
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Verfasst am: 30.01.2010, 18:10 Titel: |
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| Neben einer wohl nur mäßigen Wirksamkeit besteht bei der Teebereitung aus den Blättern auch noch die Gefahr von Magenunverträglichkeit, da bei der wässrigen Extraktion (eine Teebereitung ist nichts anderes) im Gegensatz zu den alkoholischen Extrakten, die in den bekannten Fertigarzneimitteln verwandt werden, größere Mengen Gingkolsäuren enthalten sein können. Nichts desto trotz sind mir einige Teerezepturen bekannt in denen Gingkoblätter mitenthalten sind. Dann aber meist in Tinnitustees und nicht als Einzeldroge. |
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