Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Informationen Akzeptieren

Hier gibt's die neuesten Infos über Naturheilkunde

Naturwirkstoffe
von A-Z
 


Benutzerdefinierte Suche auf cysticus.de


 HOME       FAQ         Registrieren       Profil       Login 


      Unser Beschwerden-Verzeichnis von A-Z



Beschwerden-
Verzeichnis A-Z
     

Schüssler Salze
Selbsttest der Salze

Thema des Monats
Sie stellen Fragen, unsere Experten/innen beantworten sie gerne!

Frau Zimmermann - Aromapraktikerin / Aromatherapie Frau Steidler - Heilpraktikerin / Ernährung Frau Monkos - Heilpraktikerin / Heilpilze Frau Gromier-Heim - Heilpraktikerin / Klassische Homöopathie
Wer macht was? Mit der Maus über die Fotos fahren und kurz verharren.

Depressionen mit Suizidversuche

 

Depressionen mit Suizidversuche

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Naturheilkunde Forum -> Psychologie
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
schoko



Anmeldedatum: 01.11.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 01.11.2007, 13:53    Titel: Depressionen mit Suizidversuche

Hallo,

hier geht es um meine Mutter, 64, die sich nun in den Händen einer geschlossenen Anstalt befindet.
Vor ca. 30 Jahre wurde bei ihr MS festgestellt. Bis dahin litt sie sehr häufig unter Schlafstörungen, bekam Medikamente. Depressionen waren wohl auch schon vorhanden, die sich dann vor ca. 25 Jahre sehr verstärkten. Was die MS anbetrifft, war lediglich einmal eine kleine Lähmung in der rechten? Hand festzustellen. Sie wurde mit Cortison behandelt, alles gut.
2-3x fliel sie aus heiterem Himmel hin. Angeblich eine neuer Schub. Ansonsten ging es ihr körperlich blendend. Vor 3 Jahren wurde sie manisch-depressiv, so der Neurologe. Sie hatte einen richtigen Kaufrausch, machte die tollsten Sachen. Wir haben sie dann überredet in eine Psychiatrische Klinik zu gehen. Dort wurde sie unter Ergenyl zu einem menschlichen Wrack. Mehrmals haben wir gebeten dieses Medikament abzusetzen, ohne Erfolg. Sie kam körperlich in einer wirklich guten Verfassung. Nach 2 Monaten war sie nicht mal fähig ohne kleckern zu essen. Sie konnte nur noch Minischrittchen machen, kaum laufen also. Wenn sie auf einem Stuhl saß, kippte sie nach 1-2Minuten weg. Sie schloss immer gleich die Augen, der Oberkörper kippte zur Seite. Nach 6 Monaten nässte sie ein, 2x verlor sie das Gleichgewicht. Unterhaltungen waren so gut wie gar nicht mehr möglich, sie verstand das meiste sowieso nicht.
Nach fast 8 Monaten wollte die Klinik sie in eine Pflegeheim einweisen. Nur mit äußerster Mühe (Rechtsanwalt, Gericht) bekamen wir meine Mutter wieder mit nachhause. Zu dieser ZEit wurde ihr LEbensgefährte als ihr Betreuer bestellt. Sie erhielt Pflegestufe 2! Mit Absprache des Neurologen durften wir dann das Ergenyl langsam ausschleichen lassen. Nach ca. 3Monaten nässte sie nicht mehr ein, ihr Zustand war viel besser. Sie lernte wieder laufen, alles klappte. Sie klagte nie (!!) Mir gegenüber äußerte sie sich höchstens das es besch...... ginge. Aber nur im ersten Jahr. Wenn ich sie danach fragte wie es ihr ginge, kam immer die Antwort: Bestens!
Nun hatte sie im Jan. diesen Jahres ihren ersten Selbstmordversuch unternommen. Sie hat heimlich eine viel zu große Dosis der noch im Schrank vorhandenen Klinkpackung Ergenyl genommen. Sie lag einige Tage im Koma. Dort hatten uns die Ärzte schon anvertraut das es definitiv ein Selbstmordversuch war. Ich akzptierte das auch. Der Lebensgefährte, meinte aber bis vor kurzem noch das es sich um ein Versehen gehandelt haben müsste. Weil nicht sein kann was nicht sein darf! Nun war ich vor einer Woche etwa wieder bei den beiden, sie waren am Frühstücken. Und irgendwie - also ohne erkennbaren Grund, alles war wie immer - dachte ich plötzlich wann sie denn den nächsten Suizid begehen würde. Aber es gab keinerlei Anhaltspunkte dafür! Donnerstag Nacht wurde ich dann verständigt - Der Notarzt musste eine Herzdruckmassage vornehmen. Sie hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen in dem sie gebeten hat keinen Arzt zu rufen, sie wollte nur in Ruhe sterben. Diesen Brief, so habe ich es rekonstruiert, hat sie wohl mindestens am Abend davor geschrieben, denn auf dem Nachttisch, wo man ihn fand lag kein Bleistift. Niemand schreibt einen Abschiedsbrief, geht den Stift aufräumen und legt den Brief dann neben das Bett.......! Sie hat die 5fache tödliche Dosis von Trimipramin genommen. Im Krankenhaus haben sie ihr den Magen ausgepumpt, dabei noch etliche Tabletten gefunden.......nach nur drei Tagen wurde sie dann in einem wirklich sehr guten körperlichen Zustand "freiwillig" in die Psychiatrie überwiesen. Sie sei nach wie vor akut Suizidal gefährdet.......ich stimme dem ja zu, aber habe ein großes Problem mit der ganzen Abteilung. Wenn man da gesund ist wird man ja depressiv....Kann sich einer vorstellen wie es da zugeht?
Naja, meine Angst ist nun, das sie wieder total zugedröhnt wird mit den Medikamenten. Dazu kommt das ihr Lebensgefährte den Ärzten gegenüber zwar diesmal zugibt das es eine SElbstmordversuch war, aber meint das es eine Kurzschlusshandlung gewesen sein muss. Er will es einfach nicht wahr haben. Nicht wissen das sie scheinbar kreuzunglücklich ist. Schon als ich noch Kind war, hat sie mir immer gesagt das sie nie in irgendeiner Form krank leben möchte, geschweige denn ein Pflegefall werden will. Vorher würde sie sich umbringen!! Der überweisende Arzt im Krankenhaus meinte dann noch zu mir, das diese Menschen es irgendwann ja doch schaffen würden!
Sorry das ich so lange schreibe, aber mir hat es jetzt gut getan. Mache mir Sorgen wie alles weitergehen soll. Ob sie, bzw. wie sie aus der Klink entlassen wird. Ihr Partner meinte nur, das er die Tabletten in Zukunft einschliessen würde. Als ich meinte das man sich auch anderes umbringen kann, sagte er mir das er nie daran glaubt das sie sich mit einem Messer umbringen würde oder auch nie aus dem Fenster spränge!
Er will es nicht sehen! Ich habe ihr für Ende November einen Platz in einer freien, offenen Psychiatrischen Klink besorgt. Dorthin kann sie aber erst überwiesen werden, wenn die akute Phase vorüber ist.
Hat jemand Erfahrungen mit solchen Fällen? Ich habe momentan wirklich Angst vor der Zukunft was meine Mutter betrifft.

alles Liebe Euch,

Schoko
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
Serenata



Anmeldedatum: 10.11.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 12:04    Titel:

Hallo Schoko

deine Zeilen haben mich ziemlich betroffen gemacht, ich bin zwar auch hier um eine Antwort auf meine Frage zu erhalten kann es aber nicht ertragen das bei solchen Fällen wie deinen nicht sofort geantwortet wird.Mein Ex Freund ist manisch depressiv ,bis die Ärzte bei ihm diese angebliche Krankheit festgestellt haben ging es ihm blendend. Er war natürlich anstrengend für sein Umfeld aber eine Lichtgestalt. Er wurde zwangseingeliefert als er 18 war.Er hat sich dann von seiner Mutter überreden lassen Medikamente zu nehmen seitdem ist er apathisch,der Glanz in den Augen ist weg, hat keine Lust mehr kreativ zu sein und ist einfach oft sehr müde durch das Teufelszeug.So kannte ich ihn nicht und es ist erschreckend.Das dazu. Zu MS kann ich mich nicht äußern aber was ich dir wirklich ans Herz legen möchte ist : lass dich nicht durch irgendwelche Weißkittell verrückt machen. Ich habe selber als Krankenschwester gearbeitet und habe schon damals dieses verlogene System durchschaut.Das deine Mutter leidet ist schrecklich und mit Sicherheit macht einen das hilflos.Aber ich glaube an die Selbstheilungskraft im Körper. Gute Ernährung, viel Bewegung und den Geist auf das Gute richten.Ich empfehle dir das Buch:" Ein medizinischer Insider packt aus" von Prof.Dr. Peter Yoda Sensei Verlag Schlafstörungen sind übrigens für mich ein Zeichen das sich eine Menge Probleme angehäuft haben die kaum zu verarbeiten sind alleine. Eine Gesprächstherapie wäre doch eine Hilfe für deine Mutter.Alles Gute und Liebe für dich Serenata
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
schoko



Anmeldedatum: 01.11.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 15:20    Titel:

Hallo,

danke Dir für Deine Antwort. Das Buch habe ich vergangene Woche bereits verschlungen. Aber das Du als Krankenschwester das empfiehlst, macht mich schon betroffen. Habe ich doch einiges geahnt, so ist mir durch das Buch und nun durch Deine Aussage doch wieder deutlich geworden, das wir alles nur - sei es von Politikern oder Ärzten- an der Nase rumgeführt werden.
Meiner Mutter geht es übrigens gut. So wie vorher halt. Das findet sie gut, mein Vater auch. Der liegt übrigens seit heute auch im Krankenhaus. Er braucht eine neue Herzklappe. Im Moment ist mir das alles ehrlich gesagt alles zu viel. Zumal ich nun ständig zwischen 2 Krankenhäusern pendeln muss, bzw. das Haus der Eltern auch noch hin und wieder "Betreuern" muss. Die Krankenhäuser sind rund 40km (1 Weg) von mir entfernt. Habe noch 4 Kinder zwischen 11 und 6 zuhause.......naja, wird schon gehen.
Also bisher ist meine Mutter nicht zugedröhnt worden mit Medikamenten. Da bin ich wirklich froh. Sie wird aber - davon in ich überzeugt - wohl kaum von ihrer Ansicht, kein lebenswertes Leben zu führen, auch durch Medikamente nicht änder. Der Arzt meint das aber schon. Warten wir ab. Sie wird wohl auch nur noch Wochenpackungen erhalten, und dann nur solche Medis, von denen man, auch wenn man alle schluckt, nicht stirbt, sondern höchstens sehr müde wird. Ansonsten kann ich keinem der beiden, weder Mutter noch Vater mit dem angesprochenen Buch ankommen. Sie finden die Ärzte meistens gut. Medikamente sowieso und glauben so ziehmlich alles was ihnen angepriesen wird. Sie nehmen prophylaktisch schon seit Jahren Aspirin. Wegen der Blutverdünnung.......und noch vieles mehr. Sinnlos mit ihnen zu diskutieren. Mein Vater hat sowieso IMMER Recht!!

Dir und besonders deinem Freund wünsche ich alles alles Gute, hoffentlich kommt er aus diesen Depressionen wieder raus. Und Dir viel Kraft das alles durchzustehen.
Ganz liebe Grüße,

Schoko
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
Serenata



Anmeldedatum: 10.11.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 23:29    Titel:

Hallo Schoko
das ist wohl wahr wenn keiner in deiner Familie Interesse hat einen Kurswechsel einzuschlagen dann hilft alles nichts.Mein Freund ist mittlerweile 38 und ich 32. Wir kennen uns schon seit Ewigkeiten,sind aber erst vor 2 Jahren zusammen gekommen und mittlerweile wieder auseinander, hatte vergessen zu schreiben. EX Freund.Aber der Kontakt besteht weiterhin und wir reden oft darüber . er hat sich mit der Diagnose arrangiert.Es ist auch nicht so das er nichts mehr macht aber selbst ein Freund von ihm der für die Pharmalobby arbeitet hat ihm ehrlich gesagt das sein Medikament ihm das Hirn zerfrisst. Überspitzt gesagt.Der traut sich auch schon nicht mehr in den Spiegel zu gucken bei der Arbeit die er tut. Anyway , ich glaube daran das immer mehr Menschen aufwachen und diese Mannipulationsspielchen durchschauen.Alles Gute von Serenata
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Naturheilkunde Forum -> Psychologie Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


 
Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss und Impressum