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Depression bei Natrium chloratum - Typ

 

Depression bei Natrium chloratum - Typ

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MM85



Anmeldedatum: 28.05.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28.05.2008, 20:55    Titel: Depression bei Natrium chloratum - Typ

Hallo,

ich habe leider nicht genug Geld zu einem Homöopathen zu gehen und versuche deswegen mich selbst zu behandeln.Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte ohne gleich darauf hinzuweisen, dass mein Krankheitsbild nichts für eine Selbstbehandlung ist. Ich leide seit längerer Zeit unter Depressionen. Diese Depression sieht nicht so aus, dass ich Suizidgedanken hegen würde, aber sie beeinträchtigt meine Lebensqualität doch merklich. Ich habe mich selbst ein wenig in die klassische Homöopathie eingearbeitet und bin nach der Lektüre von Bailey's Psychologische Homöopathie ziemlich sicher, dass ich ein Natrium chloratum - Typ bin. Ich habe am Wochenende begonnen dieses Mittel als LM6 Globuli in einer Wasserlösung zu nehmen und bin ganz nach Hahnemann vorgegangen. Bereits am ersten Tag spürte ich eine Besserung. Als ich am zweiten Tag der Auffassung war, dass die Wirkung nachlassen würde habe ich eine weitere Dosis der Lösung genommen. Dies hab ich bis heute täglich einmal gemacht. Doch ich bin mir nicht so sicher, ob die Heilung voranschreitet, denn nach leicht merkbaren Besserungen, bin ich der Auffassung, dass sich mein Zustand wieder verschlechter. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich zu hohe Erwartungen in die Behandlung habe. Wie soll ich weiter vorgehen? Soll ich auf hohe C-Potenzen umsteigen? Mit was für Wirkungen muss ich rechnen, wenn ich Einmalgaben von 1M oder 10M von Natrium chloratum zu mir nehme? Was wäre die Wirkung, wenn die Konsitutionsmittelwahl falsch wäre?
Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann und bedanke mich schon einmal im Voraus!

Grüße
Michael
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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Beiträge: 674
Wohnort: Tel.: 06222/64978

BeitragVerfasst am: 29.05.2008, 07:42    Titel:

Lieber Michael!
Aufgrund eines Buches sein Konstitutionsmittel herauszufinden ist mehr als schwer und äußerst inexakt. Baileys beschreibt nur Teile der Konstitutionstypen, die Ihm in seiner Praxis (nicht in Deutschland) begegnet sind. Um wirklich eine Abdeckung Ihrer Symptome mit den Symptomen von Natrium muriaticum zu erforschen bedarf es mehrere Materia medica wie u.a. Clarke und Kent und Boericke. Bei Ihnen zeigte sich eine Besserung und dann eine Verschlimmerung was gegen Natrium muriaticum spricht.
Mit einer LM6 anzufangen entspricht auch nicht die Methode von Hahnemann, der ab den 5./6. Organon und insbesondere in dem Buch Chronische Krankheiten ganz andere Empfehlungen gab. Der erste Weg wäre also zumindest das 6. Organon zu lesen. (Es gibt es kostenlos online im Internet).
Aber, auch, wenn ich Sie enttäuschen muss, wird der Weg zum Therapeut notwendig sein. Dieser Weg wird auch schneller sein (und doch günstiger) als Arzneien in verschiedenen Potenzen zu probieren und den Fall total „durcheinander“ zu bringen. Manche Therapeuten behandeln Patienten mit sehr guten Konditionen, wenn ein finanzielles Problem vorliegt. Warum probieren Sie es doch nicht und klären es vorab am Telefon?
Liebe Grüße
Laurence Gromier-Heim
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Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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Beiträge: 674
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BeitragVerfasst am: 29.05.2008, 10:44    Titel: Noch etwas...

Lieber Michael,

Noch etwas: eine Psychotherapie wäre auch eine Möglichkeit und sie wird von den gesetzlichen Kassen anerkannt. Eine kleine (25 Sitzungen) Psychotherapie und eine Begleitung in der Homöopathie würden den Prozess beschleunigen.
Sonnigen Grüßen aus dem Kraichgau
Laurence Gromier-Heim
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