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Den Tod im Kopf

 

Den Tod im Kopf

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cosimo



Anmeldedatum: 06.11.2012
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 06.02.2015, 13:51    Titel: Den Tod im Kopf

Ein furchtbarer Titel, aber er trifft den Kern.
Vor 2 Jahren einen Herzinfarkt. In den folgenden 10 Monaten 4 mal im Khs. Dann immer wieder Panikattacken. Habe dann Strophantin auf P-Rp bekommen, seit dem nicht mehr ins KHs, die P-Attacken wurden weniger. Zusätzlich bin ich Diabetiker und muss immer wegen Unterzuckerung aufpassen. Ich frühstücke mehrfach im Monat nur Haferflocken, die den Blutzucker auch stabil halten, aber den Körper säuern und ich trinke so schon Basenlösung weil ich eine ständige Übersäuerung habe.
Inszwischen wache ich morgens auf, horche auf mein Herz oder fühle sofort die Extrasystolen und denke ans sterben, nach dem Prinzip: "Wieder ein Tag in Angst... Was wenn ich im Park umfalle? Ich muss zu xy und wenn ich ...".

Ich stehe auf und wenn dann noch das Wetter sich ändert (so wie in den letzen 8 Tagen) dann habe ich den ganzen Tag Extrasystolen, ab und zu mit Schwindel aber ohne Schmerz.

Ich finde keinen Therapeuten, keiner hat Zeit, keiner ruft zurück. Das letlzte was ich versuche, ich warte auf meine SPARTIUM SCOPARIUM D 4 Tabletten, um das Herzstolpern in den Griff zu bekommen.

Bis vor 3 Monaten ging ich früh in den Park (ich liebe es) dann kam eine Panikattacke und inzwischen gehe ich nur noch raus, wenn es überhaupt nicht zu vermeiden ist und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Ich fahre täglich auf dem Hometrainer 45 Min lang oder steige 20 bis 30 Etagen im Treppenhaus oder auf dem Stepper und ich mache QiGong... und was bringt es mir?
Das klingt alles nach einem Looser - na und, verdammt was für einen Sinn macht den Starken zu makieren, wenn man heulen möchte. Vieleicht weiß hier jemand Rat.
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susan burger



Anmeldedatum: 24.06.2013
Beiträge: 23
Wohnort: München-Kempten

BeitragVerfasst am: 07.02.2015, 12:15    Titel: Tod im Kopf - Veränderung im Kopf?

Hallo und danke für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit hier im Forum.
Nein, ein Loser sind Sie bei weitem nicht. Vielleicht finden Sie mehr Verständnis für Ihr Verhalten und Ihre Symptome in
folgenden Büchern von Peter Levine

Traumheilung - Das Erwachen des Tigers
Sprache ohne Worte

Geben Sie nicht auf sich Unterstützung zu suchen. Hilfreich dabei ist Ihre Krankenkasse und die Telefonseelsorge. Die Telefonseelsorge ist kostenlos und kann Ihnen hilfreiche Adressen geben.

Wünsche Ihnen weitern hin die Kraft um am Thema zu bleiben. Machen Sie weiter. In kleinen Schritten und achten Sie auch auf die Dinge die gut im Alltag laufen. Nicht immer ganz einfach, doch wenn es gelingt - ganz hilfreich und lösend.

Sonnige Grüße aus München
_________________
Susan Janet Burger
www.burger-praxis.de

München/Kempten
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