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Clostridium difficile und psudomembranöse Colitis
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Marinasche
Anmeldedatum: 01.03.2011 Beiträge: 6 Wohnort: Hilgert
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Verfasst am: 19.03.2011, 01:39 Titel: Clostridium difficile und psudomembranöse Colitis |
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Hallo,
meine Mutter befindet sich in einem Teufelskreis. Ich hatte unter der Rubrik "Ernährung" schon einmal von ihr berichtet. Hier die Kurzfassung:
- OP am Darm durch den Anus (Begradigung des Rektus)
- danach 3 Wochen so gut wie nichts gegessen. Sodbrennen, Übelkeit, Geschmacksveränderung (alles schmeckte süss), zunehmende Schwäche
- in der zweiten woche nach der OP auch noch Blasenentzündung - der Notarzt verschrieb Antibiotika
- dann kam die Reaktion des ohnehin schon geschwächten Körpers: der Darm entzündete sich (schlimme Durchfälle, zuletzt grün-schwarz und schleimig) - ich brachte sie ins krankenhaus, weil ich fürchtete, daß sie kollabiert.
- erneute Gabe von Antibiotika (Clont 500, wirkstoff Metronidazol)
- zuerst leichte Besserung, sie konnte nach 3 Tagen wieder ein wenig mit Essen beginnen
- nach dem 5. Tag Antiviotika geht es wieder bergab. Sie erbricht das Essen, hat auch keinen Appetit, alles schmeckt anders/eklig, immernoch schleimiger Durchfall
Dieses (Entschuldigung-) beschissene Antibiotika...
Ich habe jetzt nach einer Woche endlich mal erfahren, was sie überhaupt hat. Und bin entsetzt. Meine Mutter ist 71 Jahre - und die Beschreibung dieser Darm-Entzündung durch die spezielle Bakterien ist nicht ohne - und ich habe wirklich Angst, daß Sie daran stirbt.
Was gibt es für Alternativen? Seht ihr eine Möglichkeit, den Teufelskreis der Antibiotika-Behandlung zu durchbrechen?
Ich bin dankbar für jede Hilfe!
LG
Marina |
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Christa Steidler

Anmeldedatum: 01.02.2011 Beiträge: 14 Wohnort: Velden/Vils
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Verfasst am: 19.03.2011, 15:15 Titel: |
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Liebel Marina,
es tut mir leid, dass es Deiner Mutter immer noch nicht besser geht.
Eine Behandlung einer pseudomembranösen Colitis mit dem Antibiotikum
Metronidazol ist für ca. 7 Tage ist klassisch bei einer durch das Bakterium
Clostridium difficile (Hauptverursacher) verursachten pseudemembranösen Colitis.
Ja, es ist wirklich ein Teufelskreis bei Deiner Mutter. Damit sich wieder "gesunde Bakterien" im Darm Deiner Mutter bilden können, empfehle ich Dir nach wie vor eine Darmsanierung (wie bereits erwähnt).
Fange langsam an z.B. mit nicht pathogenen Hefen (Saccharomyces boulardii z.B. in Perenterol®) für die ersten Wochen (1 - 3 Wochen).
Außerdem rate ich dazu dass Deine Mutter versucht täglich eine kleine Menge an milchsäurereichen Produkten zu sich zu nehmen (Kefir, Joghurts mit Laktobakterien oder Bifidusbakterien, z.B. Yakult) - aber auch Brotdrunk (gewöhnungsbedürftig im Geschmack) ist zu empfehlen (sofern keine Laktoseunverträglich vorliegt und die Nahrungsmittel vertragen werden).
Sobald die Nahrungsaufnahme wieder einigermaßen vorhanden ist, kann auf Probiotika (z.B. Prosymbioflor, Mutaflor) umgestellt werden.
Genauere Beratung gibt es dazu in den meisten Apotheken.
Außerdem möchte ich Dir empfehlen, dass Du für Deine Mutter einen naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktier in Deiner Nähe sucht, der sich auf Darmsarnierugen spezialisiert hat.
Ich wünsche Deiner Mutter alles Gute und Dir viel Kraft - Ihr schafft das!!!
Liebe Grüße
Christa Steidler _________________ Bachblüten- und Ernährungsberatung
Heilpraktikerin, Christa Steidler
Goldschmiedstraße 14
84149 Velden
Tel. 08742/918500 |
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