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Chronische Nasenbeschwerden

 

Chronische Nasenbeschwerden

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Paulina



Anmeldedatum: 20.01.2011
Beiträge: 3
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 20.01.2011, 01:32    Titel: Chronische Nasenbeschwerden

hallo,
ich leide seit über drei Jahren an chronischen Nasenbeschwerden. Am schlimmsten ist ein sehr zäher Schleim der sich nur mühsam in den Rachen entleert und wenn er da ist, ist er noch unangenehmer. Ich könnte mich ständig Räuspern und Husten, damit der Schleim wo auch immer er feststeckt weggeht. Im liegen löst sich das Ganze noch schlechter. Phasenweise leide ich auch unter verstopfter Nase, leichten Schmerzen oder ziehen über den oberen Backenzähnen kann nicht so gut riechen, leichtes asthma, mein Hals ist oft wund und schmerzt, jedoch ohne akute Erkrankung. Seit gut 10 Jahren habe ich auch immer wieder Darmprobleme. Ich ernähre mich seit 8 jahren glutenfrei, da eine Unverträglichkeit festgestellt wurde. HNO hat verkrümmte Nasenscheidewand und stark vergrößerte Nasenmuscheln festgestellt und hatte natürlich NUR die Idee zu operieren, der Schleim könnte jedoch bleiben sagte er (ich bin jedoch von OP nicht begeistert, schließlich bin ich sicherlich mit der schiefen nasenscheidewand geboren und hatte in meinen ersten 25 Lebensjahren auch keine Probleme). Heuschnupfen hab ich seit 11 Jahren. Therapieversuche mit Nasonex, Luffa Nasenspray, Lycopodium, kalium bichromicum d4 (alles getrennt und immer wieder phasen wo ich garnichts genommen habe) nasenspülungen waren weitgehend erfolglos. Durch abschwellende nasensprays bessert sich die schleimproblematik (benutze ich jedoch sonst nicht nur ein Test) , bei lycopodium und luffa hatte ich zeitweise das gefühl das es ein wenig hilft. Trotzdem ist es sehr anstrengend und ich fühle mich einfach nicht gesund. Ich möchte das es endlich ausheilt und auf dauer auch weg bleibt. Gibt es irgendetwas was helfen könnte?

Vielen Dank und Grüße nee
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 20.01.2011, 07:49    Titel:

Hallo Paulina,

ich würde dir das pflanzliche "Gelomyrtol forte" empfehlen. Darin sind ätherische Öle, die den Schleim flüssiger machen und du besser abhusten kannst,. Zudem desinfizieren sie auch.

Wie alt bist du denn ?

Zäher Schleim, Husten und dazu Darmprobleme könnte auch ein Hinweis auf Mukoviszidose sein. Hast du auch häufig "Erkältungen" ?
Wenn ja, sollte man mal in diese Richtung schauen.
Bitte gib mal "Mukoviszidose" und "Cystische Fibrose" (danach ist ja dieses Forum benannt) hier oben in der grünen Suchleiste ein und schau, ob dir da etwas bekannt vorkommt.

Trinkst du genug ?
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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Paulina



Anmeldedatum: 20.01.2011
Beiträge: 3
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 20.01.2011, 16:33    Titel:

Ich bin 28 Jahre alt. Das macht mir Angst, könnte das wirklich auf Mukoviszidose hindeuten?
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 20.01.2011, 18:07    Titel:

HalloPaulina,

hast du schon die Homepage der Mukoviszidose-Dachorganisation angeschaut ? (www.mukoviszidose e. V.de)
Schau mal, ob bei den Symptomen einiges dabei ist, was bei dir zutrifft.
Es ist schon eigenartig, dass du schon so lange damit rummachst, ohne dass du eine gescheite Therapie bekommst.

Wenn ja (Polypenrezidive, Husten, Darmprobleme), dann lass dich bitte in eine Mukoviszidose-Ambulanz in die Sprechstunde überweisen.
Auf dem Überweisungsschein muss stehen:
"z. B. (=zur Befundung) Diagnostik Ausschluss Mukoviszidose."

Wenn du von dem zähen Schleim etwas in die Ambulanz mitbringen kannst, sind die restlos begeistert. Das Röhrchen bekommst du bei deinem Hausarzt. Möglichst nicht viel Spucke dabei, sondern wirklich den Schleim. Der wird dann auf Bakterien untersucht.

Wenn du ein Lungen-Röntgenbild hast, bitte mitnehmen.
Und alle Untersuchungsbefunde (z. B. auch den, wo Zöliakie diagnostiziert wurde. Wurde damals eine Biopsie gemacht ? Ohne Biopsie kann man keine Zöliakie diagnostizieren. An Zöliakie denken die Ärzte eher als an Muko ....) auch mitnehmen. Und die ganzen Allergiebefunde und was du an Medis nimmst.

Auf der Homepage des Muko e.V. findest du auch die CF-Ambulanzen aufgelistet. Such dir die, die dir am geschicktesten liegt.

Da die Mukoviszidose (oder auch Cystische Fibrose) ein Chamäleon ist, d. h. nicht jeder bietet das Vollbild , sondern es sind ganz unterschiedliche Symptome, dauert es oft lange, bis irgendein pfiffiger Arzt drauf kommt, dass auch Erwachsene Muko haben können.
Nicht jeder hat die schwere Art, die jeder "Blinde mit dem Krückstock" diagnostiziert.

Wenn es Muko sein sollte, bist du hier im Forum bestens aufgehoben, denn unser Admin hat sie selber und eins meiner 4 (mittlerweile erwachsenen) Kinder ist auch betroffen.
Mit einer entsprechenden Therapie wird dir geholfen.

Lass die Diagnostik nicht schleifen. Mache möglichst bald einen Termin aus.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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Paulina



Anmeldedatum: 20.01.2011
Beiträge: 3
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 21.01.2011, 00:24    Titel:

Hallo,
ich wusste garnicht das das ein Forum für Muko ist. ich bin über das googlen meiner symptome hier drauf gestoßen und dachte es sei ein allgemeines naturheilkundliches forum. da ich ja schon einige ärzte aufgesucht habe und nie jemand sowas erwähnt hat, denke ich eigentlich nicht das ich so eine ernsthafte erkrankung habe. hat man mit muko nicht auch eine sehr niedrige lebenserwartung? also wirklich an sowas zu denken macht mir eher angst und ich denke es wäre übertrieben und meine hausärztin würde sich ziemlich wundern wenn ich eine überweisung für sowas möchte. augrund von starken blähungen wurde damals eine sensibilisierung gegen gluten im blut festgestellt. eine darmspiegelung wollte ich nie machen lassen. heuschnupfenbedingt hatte ich im frühling immer probleme mit den bronchien und seit ein paar jahren sind halt die bronchien ganzjährig etwas verengt, aber mehrfache untersuchungen beim lungenfacharzt haben noch nicht mal asthma diagnostiziert. das meine nasenmuscheln in den letzten jahren stark vergrößert sind merke ich durch druck in der nase und das ich schlechter luft bekomme. ich vermute einfach das schleeim aus den nebenhöhlen schlecht abfließen kann weil die grüßen nasenmuscheln die ausgänge verschließen. aber kann muko wirklich so mild verlaufen das erst ende 20 eine chronische sinusitis darauf hindeutet?
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 21.01.2011, 13:01    Titel:

Mittlerweile ist die Therapie bei Muko so gut geworden, dass nur wenige Kinder noch im Kindesalter versterben.

Dies heißt jedoch nicht, dass auch ein Älterer nicht einer Infektion oder sonstiger Komplikation erliegen kann.

Es gibt unterschiedliche Schweregrade und dank der Antibiotika, die man leider sehr oft einsetzen muss, manchmal eben auch intravenös, gelingt es schon, die Betroffenen ins Erwachsenenalter zu bringen. Unser Admin ist kurz vor 50.

Natürlich ist konsequente Therapie und Betreuung von Spezialisten notwendig.
Nicht jeder bietet das Vollbild, sondern hat z. B. nur eine leichte Verlaufsform oder nur den Darm/Bauchspeicheldrüse betroffen oder nur die Lunge usw.
Deshalb wird es eben auch oft so spät diagnostiziert.
Viele Ärzte sind einfach auch nicht informiert, dass Muko nicht nur Kinder betrifft. Früher war das so, dass die Kinder im Kleinkindalter starben.

Dabei ist Muko so häufig. Jeder 15. Bundesbürger ist Erbträger ohne erkrankt zu sein oder es zu wissen. Und wenn 2 Erbträger ein Kind zeugen, ist die Wahrscheinlichkeit 25 %, dass sie ein Mukokind bekommen. Das kann auch schon das erste Kind sein, nicht erst das vierte. ...

Bitte lass die Diagnostik machen. Wenn man eine Muko ausschließen kann, sei froh. Und wenn man eine diagnostiziert, hast du Dank der guten Therapie eine große Chance. Aber nur, wenn auch diese spezielle Therapie auch gemacht wird.

Einige Mukopatienten, unter anderem auch meine Tochter, liefen anfangs unter chron. Bronchitis mit asthmatischer Komponente und Verdacht auf Zöliakie.

Eine Zöliakie kann man nur durch eine Biopsie (das ist keine Darmspiegelung, sondern du schluckst einen Schlauch, durch den dann ein Instrument eingeführt wird, um eine Gewebeprobe zu entnehmen.) aus der Dünndarm-Schleimhaut diagnostizieren. Alles andere ist zu ungenau.
Denn wenn du wirklich eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) hast, brauchst du eine konsequente Therapie mit konsequenter Ernährung. Da kannst du nicht einfach etwas "nicht essen", sondern musst konsequent Diät halten, sonst reagiert deine Darmschleimhaut wieder mit Abflachung = Zeichen der Allergie.

Noch eine anatomische Info zur Nase:
Die mit Schleimhaut überzogenen Nasenmuscheln sind wie die Rippen eines Heizkörpers dazu da, die Oberfläche zu vergrößern, die Luft anzuwärmen und anzufeuchten und mit den darauf sitzenden Flimmerhärchen Staub etc. abzufangen.
Es gibt 3 Nasenmuscheln: die obere, die mittlere und die untere.

Vielleicht meinte dein HNO-Arzt, dass der Eingang zu den Kieferhöhlen durch die Schleimhaut verlegt wäre. Dann kann das Sekret nicht abfließen. Noch dazu, wenn es so zäh ist.

Wenn du also vergrößerte Nasenmuscheln hättest, würdest du besser Luft bekommen. Irgendwas stimmt bei deinen Angaben nicht. Erkundige dich mal genauer.

Wie gesagt, lass bitte die Diagnostik machen. Verschließe nicht die Augen vor etwas, was sein könnte, denn eine Therapie hilft dir nur.
Und wenn deine Hausärztin nicht drauf anspringt und sagt, das wären doch nur Kinder betroffen, dann widersprich ihr und sag, Muko-Betroffene hätten dir dies gesagt.
Und geh nicht zum Lungenfacharzt. Der kann nicht die Untersuchungen machen, die notwendig sind zur Diagnostik. Möglicherweise wird auch ein Röntgenbild vom Brustkorb gemacht.
Geh in die Mukoviszidose-Ambulanz. Mit dem Überweisungsschein, wo drauf steht:
"Diagnostik Ausschluß Mukoviszidose".
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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Marianne Ermisch



Anmeldedatum: 22.03.2007
Beiträge: 364
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 22.01.2011, 00:46    Titel:

Hallo Paulina,

ich selbst habe gerade eine dicke Bronchitis fast hinter mir und kenne das Problem mit dem festsitzendem Schleim, der aus dem Nasenraum in den Rachen fliesst. Jahrelang habe ich auf Gelomyrtol geschworen und es auch immer gern empfohlen, jedoch half es mir in diesem Fall gar nicht! Was mir hilft, ist Sinupret, Eibischtee und Thymianeinreibungen. Wichtig ist ausreichend Flüssigkeit (möglichst warm) und eine feuchte Raumluft.

Deine Nase kannst Du z. B. mit Coldastop (Nasenpflegeöl) oder Gelositin pflegen.

Den Rachen, wenn er wund ist, mit Isländisch Moos Präparaten.

Liebe Grüße

Marianne Ermisch
_________________
Marianne Ermisch - Heilpraktikerin
Chinesische Medizin - Homöopathie
Berlin-Lankwitz
Bruchwitzstr. 12
12247 Berlin
Tel. 030 26 32 53 19 / 0179-48 73 639
marianneermisch@arcor.de
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monika monkos



Anmeldedatum: 01.06.2007
Beiträge: 362
Wohnort: 53359 Rheinbach

BeitragVerfasst am: 31.01.2011, 21:14    Titel: chronische Nasenbbeschwerden

Hallo Pauline,

die KollegInnen haben nun schon einige hilfreicheTipps gegeben.
Der Ausschluß einer Mukoviscidose scheint auf jeden Fall angeraten.

Dann hätten Sie mit der TCM gute Chancen beschwerdefrei zu werden.

Die Phyotherapie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) hat sehr gute Heilkäuterrezepturen, insbesondere lassen sich die Substanzen individuell, auf Ihr Beschwerdebild genau einstellen. Damit können dann die Beschwerden deutlich gebessert werden, bis zur völligen Heilung

Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass selbst hartnäckige Erkältungen und langanstehende Nasennebenhöhlenprozesse sich mit der richtigen Auswahl Heilkäutern bessern.
Ebenso lassen sich auch Asthma und Allergien mehr als bessern, ich möchte sagen heilen.
Manchmal schwer zu glauben, aber ich erlebe es immer wieder in der Praxis.

Hierzu sollten Sie sich eine/n TCM Therapeutin/en suchen, die/der mit chin. Heilkräutern vertraut ist.
Eine Anmnese ist nötig um die Geschichte, die ja schon drei Jahre besteht, genau zu beleuchten.
Dann sollten individuell, ganz auf die Situation abgestimmte Heilkäuter zu einer Rezeptur zusammengestellt werden.
Fertigrezepturen, wie sie inzwischen von vielen angeboten werden, sind hier nicht zielführend.

Wichtig ist auch, die Ernährung im Detail anzuschauen und evtl. zu modifizieren.
Die 5 Elemente Ernährung kann eine sehr gute Grundlage für die Genesung bieten.

Ebenso können auch einzelne Heilpilze hilfreich sein zur Nachkur z.B. Coriolus und Cordyceps haben entzündungshemmende Wirkung.

Gern helfe ich bei der Suche nach passenden therapeutischen Angeboten in Ihrer Nähe.

Gute Besserung und
Grüsse aus der "Voreifelmetropole" Rheinbach Mona Monkos
_________________
Naturheilpraxis Monika Monkos
Heilpraktikerin, TCM & Mykotherapie
Tel. 02226/168988
Sprechz. Mo-Fr 13.00-14.00 außer Mi
http://www.akupunktur-tcm-monkos.de
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