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chron. Müdigkeite, Antriebslosigkeit

 

chron. Müdigkeite, Antriebslosigkeit

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Mona26



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 11:11    Titel: chron. Müdigkeite, Antriebslosigkeit

Hallo liebes Expertenteam!

Seit mehreren Jahren kämpfe ich nun mit demselben "Leiden". Nun bin ich auf euch gestoßen.

Ich habe einen wunderbaren Job, privat ist alles super, eigentlich rundum perfekt.
Wäre da nicht ständig diese Müdigkeit.
Nach dem Frühstück fühle ich mich so k.o., dass ich am liebsten schlafen gehen würde. Die Müdigkeit hält immer an.
Tagsüber könnte ich auch jederzeit schlafen - nachts aber oft nicht mehr.
Kaum liege ich im Bett, ist mir nur noch langweilig, obwohl ich doch so müde bin...

Oft habe ich Pläne für Wanderungen, etc. Doch kaum stehe ich auf, bin ich schon zu müde für solche Aktivitäten und sage meist ab.

Zu meiner Vorgeschichte: Bei mir wurde Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert. Dafür habe ich auch Euthyrox-Tabletten.
Vor einigen Jahren erkrankte ich an einem Burn out. Von daher habe ich noch immer eine Tablette (Ennos), die ich morgens einnehme.

Ich bin für jede Hilfestellung dankbar, um endlich wieder Energie und Tatendrang zu haben. Zuneigung
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 11:58    Titel:

HAllo Mona,

wann wurde denn die letzte SD-Untersuchung gemacht ?

Vielleicht muss deine Dosis angepasst werden.
Oft bekommen SD-Patienten auch eine depressive Verstimmung, die bei der richtigen Dosiseinstellung wieder verschwindet . Auch da sollte man mal nachsehen.

Frag auch mal deinen Arzt, ob man das Ennos nicht auf etwas anderes umsetzen kann.
Ennos ist ein Antidepressivum und hat ziemliche Nebenwirkungen, u. a. auch Schlaflosigkeit und es macht abhängig auf die Dauer.
Ennos muss man ganz langsam in der Dosis redizuieren, sonst kann es zu Entzugerscheinungen kommen. Das bestimmt der Arzt. Bitte keine Alleingänge.
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Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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Mona26



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 12:41    Titel:

Hallo Frau Bergmann!

Die SD-Werte werden laufend kontrolliert. Vor etwa 3 Monaten war die letzte Blutabnahme, und auch da waren die Werte in Ordnung.

Die schreckliche Müdigkeit hält aber schon Jahre an traurig

Stimmt, das Ennos wurde damals wg. Burn out - Hand in Hand mit Depressionen - verschrieben (von einem Neurologen).
Die Depressionen habe ich Gott sei Dank schon lange hinter mir. Von daher würde ich eigentlich auch gerne mit den Medikamenten aufhören.

Das mit der Gewöhnung ist mir leider schon aufgefallen.
Wenn ich einmal nicht rechtzeitig ein neues Rezept hole und somit 2 Tage ohne Tablette bin, wird mir sehr übel, außerdem habe ich einen Druck hinter den Augen sowie Kopfschmerzen.

Übers Wochenende sind mir die Medis wieder ausgegangen. Hab die letzten zur Not halbiert. Heute würde ich mir neue holen.
Meinen Sie, ich könnte weiterhin mit einer halben Tablette reduzieren und so langsam ausschleichen?
Oder werde ich nun lebenslang ein Medikament brauchen, damit die Depress. nicht wiederkommen?

Könnten die Ennos evtl. sogar der Grund für die Müdigkeit sein?
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 12:52    Titel:

Bitte die Medikamente nur unter ärztlicher Anweisung ausschleichen. Keine Alleingänge bitte.

Dass schon eine Abhängigkeit besteht, hast du ja schon selbst gemerkt.

Wie gesagt, sollte mal ein Spezialist (Neurologe, Psychologe, Psychiater) ein Umsetzen auf ein anderes Antidepressivum erwägen, denn wie schon gesagt, kann die Müdigkeit und Antriebslosigkeit auch eine larvierte (versteckte) Depression sein.

Es gibt viele unterschiedlich wirkende Antidepressiva, die nicht solche Nebenwirkungen haben wie das Ennos.
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Mona26



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 13:13    Titel:

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort.

Dann werde ich heute nicht einfach ein Rezept holen, sondern mit meiner Ärztin sprechen und dann einen Termin bei meinem Neurologen machen. (Termine bei ihm können Monate dauern, daher werde ich vorab mit meiner HA sprechen).

Ich möchte keinesfalls in eine Abhängigkeit rutschen (in der ich leider ohnehin schon bin) ... Da haben Sie mir den richtigen Schubs gegeben, endlich zu handeln.

Dankeschön
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 29.03.2011, 13:53    Titel:

Evtl. brauchst du nochmal ein Rezept, damit man langsam ausschleichen kann.
Gleichzeitig baut man langsam ein anders wirkendes Antidepressivum auf.

Es dauert ungefähr 1 Woche, bis dann der Wirkungsspiegel im Blut erreicht ist und dies werden dann ein paar harte Tage. Aber dann gehts aufwärts.

Google bitte mal das Ennos und schau bei den Nebenwirkungen . Das musst du wissen, wenn du solch ein Medikament nimmst. Oder lies den Beipackzettel. Da findest du evtl. auch eine Erklärung für deine Symptome.

Möglicherweise dauert es ja auch ein paar Tage, bis du einen Termin beim Hausarzt bekommst. Der ist jedoch vermutlich nicht umfassend über die möglichen Medis informiert, sodass du unbedingt einen Termin beim Facharzt brauchst wegen Umsetzen auf andere Medis.
Für den Facharzt brauchst du sowieso eine Überweisung.

Der Hausarzt verschreibt dann immer nur die Folgerezepte.
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