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CD40 ligand defekt bei unserem Sohn 2,5

 

CD40 ligand defekt bei unserem Sohn 2,5

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Kiano



Anmeldedatum: 22.08.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 22.08.2011, 19:58    Titel: CD40 ligand defekt bei unserem Sohn 2,5

Hallo,
Brauchen dringend einen Rat. Unser Sohn ist bisher kaum krank gewesen (ausser die üblichen Sachen wie Husten, Schnupfnase etc.) Leider wurde bei einem zufallsbefund ein geringer igg wert festgestellt. Bei einer darauffolgenden genuntersuchung dann diesen CD40 Ligand Defekt. Jetzt sollen wir unseren Sohn einer lebenslangen prophylaktischen Therapie unterziehen. 1xWoche Antikörper und 3xWoche Antibiotika verabreichen. Dieser Befund ist seiner Art so einzigartig, dass er in keiner immunologischen Datenbank weltweit aufgeführt ist. Man hat uns aber sehr große Angst gemacht, dass unser kleiner schwerkrank werden kann wenn wir nicht sofort mit der Therapie anfangen. Aber die Therapie wird ihn doch auch krank machen. Gerade das Antibiotika.
Wir sind in so großer Sorge um unseren kleinen. Kennt sich jemand mit so einem Thema aus. Sein Immunsystem hat doch bisher immer gut funktioniert. Er geht seit seinem 15 Lebensmonat in den Kindergarten. Im Freundeskreis hieß es immer, Mensch euer keiner wird ja nie krank.
Eine solche Entscheidung zu treffen, bei einem bisher kerngesundem Kind ohne zu wissen, ob er wirklich mal schwerkrank werden wird ist nicht einfach. Kann man homöopathisch vorbeugend was machen?

Über eine Hilfestellung und Meinung wären wir sehr dankbar.

Viele Grüße
Fam. Kör
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Fr. Laurence Gromier-Heim



Anmeldedatum: 31.01.2007
Beiträge: 674
Wohnort: Tel.: 06222/64978

BeitragVerfasst am: 23.08.2011, 14:15    Titel:

Liebe Familie Kör,
Zu diesem Immundefekt lesen Sie vielleicht noch:
http://www.dsai.de/17.0.html
Bei Patienten mit Antikörpermangelsyndromen muss die Antibiotikatherapie längerfristig abwechselnd zu Immunglobulinen gegeben werden, weil ihm die Möglichkeiten des „Kampfes“ gegen u.a. rezidivierende schwere bakterielle Infektionen der Atemwege und/oder des Gastrointestinaltraktes und /oder schwere, ( seltene) Enterovirusinfektionen des ZNS fehlen.
Sie sollten auch auf eine gesunde Ernährung achten. In Frankreich (ich nehme an in Deutschland auch) werden Eltern in den Ambulanzen beraten und geholfen diesbezüglich.
Suchen Sie sich einen guten Heilpraktiker/in der Sie und Ihrem Sohn parallel mit behandelt. Einen Homöopath/in kann auch das Kind begleiten. Denn auch bei solchen Immundefekten kann man einem positiven Einfluss auf dem Verlauf nehmen.
Lassen Sie Ihrem Sohn nicht irgendetwas Homöopathisches nehmen ohne einen Therapeut/in gesehen zu haben, die Behandlung sollte seriös und professionell erfolgen.
Die Verbände:
www.vkhd.de
http://www.homoeopathie-forum.de
http://www.bph-online.de
http://www.dgkh-homoeopathie.de
http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?org=1113&seite=Index
Für die Vorbereitung auf die Anamnese:
http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/anamese-was-muss-ich-wissen-t783.html
http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/-und-quotklassische-homoeopathie-und-quot---eine-kurze-einfuehrung-t154.html

Herliche Grüße
L. Gromier-Heim
_________________
Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
http://www.hom-og.de/
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Laurent Richter



Anmeldedatum: 25.06.2011
Beiträge: 39
Wohnort: Kulmbach

BeitragVerfasst am: 24.08.2011, 08:07    Titel:

Liebe Familie Kör,

wie Sie wissen, ist das Immunsystem des Menschen in verschiedene Klassifizierungen eingeteilt. Wir verfügen demgemäß über "Notsysteme" auf verschiedenen Ebenen.
Sicher müssen verschieden Teile gut miteinander harmonieren um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
In meiner Praxis hat sich gerade bei Kindern die Testung des sIgA im Stuhl (neben weiteren Markern) bewährt. Ein Mangel ermöglicht versch. Erregern das Eindringen an den Schleimhautbarrieren des Körpers.
Auch verschiedene weiterführende Bluttests sind sicher noch sinnvoll.
Ein ausgeglicher Mineralstoffstatus (Vollblutanalyse) ermöglicht weiterhin ein gutes Funktionieren des Immunsystems.
Ich habe auf meiner Website meine Fachartikel zu diesem Thema zum Download bereitgestellt.

Fachartikel: Nitrostress; ZfN, 03/2009
Fachartikel: Prävention plus Früherkennung; ZfN, 01/2011

Bei der Anwendung von Antibiotika sollten wir auf eine mögliche Austestung eingehen, um Resistenzen zu vermeiden. Auch könnte durch unvorsichtige Antibiose die Funktion der Mitochandrien geschädigt werden - was aber nicht heissen soll, dass Antibiotika nicht auch notwendig sein können.
Wenn Ihr Sohn bislang gesund geblieben ist, ist dies ein gutes Zeichen und man kann sich einer sinnvollen "Basistherapie" widmen.
Vieles hierzu auf meiner Homepage.

Liebe Grüße
_________________
Mit den besten Wünschen
für Ihre Gesundheit,
---------------------------------
Naturheilpraxis
Laurent Richter
Obere Stadt 7
95326 Kulmbach
Tel: 09221 84661
www.heilpraktiker-richter.de
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