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Cannabis während homöopathischer Behandlung?

 

Cannabis während homöopathischer Behandlung?

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Autor Nachricht
Linda S.



Anmeldedatum: 24.02.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.02.2009, 11:49    Titel: Cannabis während homöopathischer Behandlung?

Guten Tag,
ich würde gerne wissen wie es sich mit der antidotierenden bzw. diadotierenden Wirkung von Cannabis (nicht homöopathisch) während einer homöopathsichen Behandlung verhält.

Meine Homöopatin hatte mir als letztes vor einigen Tagen Thuja C200 verschrieben und wenige Tage später hatte ich passiv einen Joint mitgeraucht weil ich neben jemandem saß der mir die ganze Zeit ins Gesicht bließ und ich hinterher doch ein wenig benebelt war. Nun habe ich Angst das das Thuja nicht wirken wird. Muss ich mir da Sorgen machen? Oder antidotiert Cannabis nur eine bestimmte Auswahl von Mitteln?

Ich habe nemlich gerade erst einen bericht darüber gelesen, dass zB. Kaffee auch nicht alle sondern nur bestimmte Mittel antidotiert, nemlich nur solche , die die Modalität Verschlimmerung durch Kaffe haben...( da ja immer verallgemeinert wird: kein Kaffe, kampfer, kamille, Minze...)
Auch miene Homöopathin sagt mir bei jedem verschiedenen Mittel andere Diadote bei denen ich aufpassen soll.
Bei thuja nannte sie Kampfer Kamille Kaffe, Tee und ich bin mir nicht sicher ob sie auch Cannabis gesagt hat....

Vielleicht haben sie auch einen Tip in welchem Buch über Arzneimittelbeziehungen man dieses nachschlagen kann?

Und noch etwas: Wie verhält es sich mit der Einnahme eines Antibiotikums während homöopathischer Theraphie? Hat man damit die Wirkung der Globuli zu nichte gemacht oder bloß abgeschwächt?

Wie wahr ist die Aussage: "Ist das Mittel richtig gewählt, so wird auch Kaffee etc. seine Wirkung nicht abschwächen" ?

Über eine ANtwort würde ich mich sehr freuen!

Linda
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Anne Champan



Anmeldedatum: 30.01.2007
Beiträge: 84
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 26.02.2009, 00:18    Titel:

Liebe Linda,

ich würde sagen, machen Sie sich nicht so viele Gedanken. Falls Ihr Körper nach einer Mitteleinnahme kein befriedigende Reaktion zeigt, oder sich einen Abbruch der Reaktion zeigt, oder, oder... dann ist es den Job des Homöopathen zu finden was los ist, eventuell auf der Suche nach ein antidotierendes Ereignis zu gehen. Nicht nur eine Substanz sondern auch ein Ereignis kann eine Störung oder einen Rückfall auslösen. Halten Sie sich an den Vorschriften ihres Homöopathen. Es gibt verschiedene Haltung, die beste ist immer noch die individuelle Haltung wie die Ihres Homöopathen, die Substanz zu benennen die als bekanntes Antidot zu dem Mittel gelten. Cannabis gehört nicht zu den bekannten Antidots von Thuya. Also keine Sorgen...

Es gibt ein Büchlein aus der Fachliteratur "Beziehung der Arzneien unter sich" von G. Miller /W. Klunker.

Was die Einnahme von Antibiotika und Homöopathie betrifft, ist einfach zu verstehen, dass der Therapeutischen Ansatz bei Antibiotka ganz anders liegt als bei der klassischen Homöopathie. Die Globulis versuchen die Lebenskraft anzuregen und eine Antibiotika Kur kann erstmals die Lebenskraft schwächen....

Aber wie gesagt, Leben Sie mit dem Streben nach Gesundheit, Freude und Frieden und überlassen Sie Ihren Homöopathen diese "klein" Arbeit.

Liebe Grüße aus Karlsruhe
_________________
Anne Champan - Heilpraktikerin
Praxis für klassische Homöopathie
Karlsruhe Tel. 0721-6288373
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