Hier gibt's die neuesten Infos über Naturheilkunde

Naturheilkunde
Aktuell
 


Benutzerdefinierte Suche auf cysticus.de


 HOME       FAQ         Registrieren       Profil       Login 


      Unser Beschwerden-Verzeichnis von A-Z Beschwerden-
Verzeichnis A-Z
     

Thema der Woche
Sie stellen Fragen, unsere Experten/innen beantworten sie gerne!

Frau Zimmermann - Aromapraktikerin / Aromatherapie Frau Steidler - Heilpraktikerin / Ernährung Herr Prof. Nahrstedt - Prof. für Pharm. Biologie / Heilpflanzen Frau Burger - Heilpraktikerin / Naturheilverfahren und Psychologie Frau Monkos - Heilpraktikerin / Heilpilze Frau Gromier-Heim - Heilpraktikerin / Klassische Homöopathie
Wer macht was? Mit der Maus über die Fotos fahren und kurz verharren.

Candida albicans? Was kann ich selbst tun?

 

Candida albicans? Was kann ich selbst tun?

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Naturheilkunde Forum -> Beschwerden/Erkrankungen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Mo



Anmeldedatum: 21.04.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 12:11    Titel: Candida albicans? Was kann ich selbst tun?

Guten Tag,
habe mich grade erstmalig in diesem Forum umgesehen und spontan angemeldet, weil ich mich seit vielen Jahren mit Problemen herumplage, die in der Summe betrachtet doch nicht so “normal” sind. Zunächst hatte ich unterstellt, dass es einfach zum Leben dazu gehört, von der Pubertät verursacht sei oder ich nun mal Pech gehabt hätte. Mittlerweile glaube ich das nicht mehr. Ich würde gern einmal meine Symptome in Stichpunkten schildern:

als Kind:
Migräne, häufige Bauchschmerzen mit ungeklärter Ursache, Süßhunger

als Jugendliche:
Blähungen,
fettige Haare, mäßig Pickel die nicht wegzureinigen waren
Süßhunger,
starke Magenbeschwerden mit Sodbrennen u Verdacht auf Geschwüre,
juckende Hautstellen (Fußsohlenränder, Kniekehlen) ohne sonstigen Befund,
Schmerzen im Darmbereich,
schlechter Geschmack im Mund morgens nach dem Aufstehen.
Beim Versuch des Heilfastens sehr starke Migräne mit extremem Brechreitz und Körperzittern


als Erwachsene:
Zahlreich nachgewiesene Lebensmittelunverträglichkeiten,
Helicobakter Pilory (mit Antibiotikum angeblich erfolgreich bekämpft)
Durchfall seit Jahren,
Geschwollene Lymphknoten seit Jahren,
Starke Blähungen und Magenschmerzen insbesondere nach dem Essen und verstärkt bei vorausgegangenem starkem Hunger mit lauten Darmgeräuschen,
Süßhunger,
Bei Hunger Aggressionen,
Hautrötungen im Mund-, Nasebereich,
Sich weitende Kapillaräderchen,
Juckende Hautstellen (Fußsohlen, Kniekehlen, Rücken, rechter Mittelfinger) ohne weiteren Befund,
Fettende, strähnige Haare,
Kopfhautirritationen,
Alkoholunverträglichkeit mit Migräne, Übelkeit, Gliederschmerzen,
Verdickte Fußnägel am rechten Fuß,
Häufige Vaginalpilze und Blasenentzündungen,
Schmerzen im Darmbereich,
Juckender After,
“Lufthunger” (das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen) seit ca. 2007,
“Trommelgeräusche” in den Ohren,
Schmerzen im Gelenk des großen Zehs des rechten Fußes seit 2008,
Beim Versuch des Heilfastens sehr starke Migräne mit extremem Brechreitz und Körperzittern,
Sich stark spaltende Fingernägel seit 2009,
Angstzustände, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten seit 2009,
Dickflüssigen Speichel seit 2010,
Libidoverlust u Schmerzen beim Geschlechtsverkehr,
2011 Schlechte Blutbilder i.B.a rote Blutkörperchen, Eisen- u Leberwerte (man hat mir geraten weniger Alkohol zu trinken!),
Umfangreiche Gelenkschmerzen seit der letzten Antibiotikabehandlung Anfang 2012.

Durch einige Ernährungsexperimente konnte ich feststellen, dass vor allem Zucker und Alkohol, aber auch Kohlenhydrate die Probleme verschlimmern.
Dazu möchte ich erklären, dass ich 37 Jahre alt, aktive Sportlerin und alles andere als übergewichtig bin. Vor Jahren hatte mein Gynäkologe schon einmal eine Pilzinfektion im Darmbereich bei mir attestiert, die ich mittels Diät und Tabletten zu bekämpfen versuchte. Ich weiß noch, dass ich den Eindruck hatte, dass die Therapie nichts gebracht habe, obwohl ich nach der Stuhlprobe als “geheilt” galt.
Ich war mit meinen Beschwerden schon bei einige Ärzten, die sich alle nicht dafür interessierten, keine Erklärung hatten und mich als gesund betrachteten bzw. die Ursachen im “psychischen Bereich” bedingt sahen…
Mein derzeitiger Hausarzt sieht in Pilzen auch kein Problem. Meinem Argument bei meiner letzten hartnäckigen Erkältung, keine Antibiotika nehmen zu wollen, um eine Pilzinfektion zu vermeiden, konnte er nichts abgewinnen.
Ich habe gerade eine zweite Blutprobe abgegeben und werde sehen, welche Diagnose er stellt. In den letzten Wochen habe ich aufgrund einer Beratung so gut wie keinen Zucker gegessen, bis ich im Internet gelesen habe, dass der Pilz (sofern das das Problem ist) dann in die Blutbahn übergehen könnte.

Nun zu meinen Fragen:
Könnte der Pilz (falls ich ein Ungleichgewicht an z.B. Candida albicans habe) bereits über den Darm ins Blut übergegangen sein, ohne dass ich mir dessen bewusst bin? Woran könnte ich das erkennen?
Wenn ich die Anti-Pilz-Diät mache, sollte ich gleichzeitig Medikamente gegen den Pilz nehmen, damit er nicht ins Blut übergeht, wäre Grapefruitkernextrakt allein ausreichend?
Was müsste ich tun, wenn der Pilz bereits Zugang zu meiner Blutbahn gefunden hätte, um ihn loszuwerden?
Muss mein Partner sich ebenfalls einer Behandlung unterziehen, wenn er keine Symptome hat?

Vielen Dank für Ihre Beratung!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 15:04    Titel:

HAllo Mo,

ich möchte mal nur du deiner Migräne und dem Süßhunger Stellung nehmen.

Viele Leute denken, dass die Migräne durch die Süßigkeiten ausgelöst würde.

Dies ist ein Irrtum.

Migräne ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn und der Süßhunger ist bei Vielen ein Vorbote (Aura) von einer Migräneattacke.

Ist diese Migräne von einem Spezialisten (Schmerzzentrum) diagnostiziert worden und wurden Untersuchungen gemacht ?

Hast du ein Schmerztagebuch mit einer Visuellen Analogskala (VAS) geführt ?

Bist du mit Migränemitteln eingestellt ?

Bei Kindern äußern sich viele Symptome über den Bauch. Migräne bei Kindern ist nicht selten.
Man spricht sogar von Bauchmigräne.
Im Bauch sitzen Nervenzellen (Meissnerscher und Auerbachscher Plexus in der Darmwand = Bauchhirn, auch autonomes enterisches Nervensystem genannt), die den Gehirnzellen entsprechen und auch genauso reagieren.
Bauchentscheidung ist so eine Funktion davon ...
(Kannst es ja mal googeln für nähere Info)


Es ist auch nicht verwunderlich, dass du auf das Fasten mit Migräne reagiert hast.

Du scheinst auch ein sehr sensibler Mensch zu sein und möglicherweise auch ein Perfektionist .....

Unter anderem solltest du dir mal Zeit für dich selbst nehmen.
Höre auf die leisen Signale deines Körpers und stresse dich nicht.
Stress macht Darmbeschwerden (Durchfall, Reizdarm etc.). Auch die Reizblase gehört dazu.
Ebenso solltest du etwas gegen deinen Tinnitus tun. Auch da helfen diese Entspannungsverfahren.

Du siehst, dass viele deiner Beschwerden auf derselben Ebene zusammenhängen....

Lerne Autogenes Training, Tai Chi, Chi Gong, Yoga oder Muskelentspannung nach Jacobson. Diese Entspannungsverfahren lehre ich meinen Patienten.

Solltest du eine "Hektikerin" sein, die schnell isst oder beim Essen spricht und dadurch viel Luft schluckt, kommt dies noch dazu....

Das, was mir an deinen Schilderungen nicht gefällt, sind die geschwollenen Lymphknoten.
Sind die immer da oder nur, wenn du einen Infekt hast? Dann wäre es normal.
Tun sie dann weh ?
Wo sind die LK denn angeschwollen ?

Gehe am Besten mal zum Arzt und lass es untersuchen.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen
monika monkos



Anmeldedatum: 01.06.2007
Beiträge: 329
Wohnort: 53359 Rheinbach

BeitragVerfasst am: 24.04.2012, 12:41    Titel: Candida albicans

Hallo Mo,

Sie geben eine sehr umfassende Schilderung der Beschwerden.
Das ist sehr gut, denn es wird deutlich, dass die körpereigenen Ordnungs- & Regulationssysteme aus dem Gleichgewicht gekommen sind.

Nach meiner Einschätzung wird eine ganzheitliche herangehensweise unumgänglich sein.

Die Candida- Belastung zeigt ein Ungleichgewicht der regulären Besiedlung des Darmes.
Besteht diese über lange Zeit kann es zu einer Reihe von Beschwerden kommen: in Scheide, Blase, ungenügende Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung & daraus folgend ein Mangel an Substanzen, der viele Symptome nach sich zieht. Der Mangel bringt mittelfristig Organe & Abwehrkräfte in eine Notlage.

Das Säure/Basen-Verhältnis verschiebt sich, die Zellen sind nicht mehr in der Lage einen regülären Stoffwechsel aufrecht zuerhalten, es kommt häufig zu einer intrazellulären Verschlackung, (latente Azidose) die dann Schritt für Schritt behoben werden muß.

Zunächst wäre es wichtig eine Dysbioseuntersuchung des Stuhls zu machen, daraus ergeben sich dann genaue Hinweise was fehlt & was hat sich an Keimen & Pilzen wie Candida entwickelt, die dort nicht sein sollten.

Schauen Sie ins Forum, ich habe öfter darüber geschrieben.
Diese Dysbiose kann gezielt behandelt werden, sodass die Aufnahme der Nährstoffe über den Darm verbessert wird.
Der Candida wird mit dieser gezielten Behandlung reguliert, regelrechte Keime, die wir dringend benötigen & Candida kommen in ein Gleichgewicht.

Der zweite, eigentlich gleichzeitige Schritt, ist die Ernährung, die zunächst behutsam auf diese Mangelsituation eingestellt werden sollte.

Dann aber mehr & mehr reichhaltiger werden muß um dem Organismus wichtige Nährstoffe, Mineralstoffe, Vitamine & Spurenelemente anzubieten.
Hierbei können einige Vital-Heilpilze, die auch die Besiedlung der Darmkeime unspezifisch mitregulieren, beste Dienste leisten.

Die Verschlackung sollte über die Haut, mit basischen Bädern, über Blase & Darm mit Heilkäutern, z.B. Löwenzahn, Knoblauchrauke, Baikal Löwenzahn, Brennnessel-Tee, u.a. ,evtl. auch Chlorellaalgen, behutsam eingeleitet & begleitet werden.

Denn werden Schadstoffe frei & kommen ins Blut, kann das erneut zu Symptomen führen.

Auch die Zähne mit Amalgamfüllungen können diesen Zustand mit auslösen. Sind diese länger als 10 Jahre im Mund werden sie porös & geben Schwermetalle in den Körper ab.
Das sollte mit in Betracht gezogen werden. (bei ganzheitlicher Betrachtung selbstverständlich)

Drittens wäre eine Zellregulationstherapie mit einer therapeutischen Magnetfeldbehandlung (z.B.Bemer) sehr sinnvoll.
Damit kann eine sanfte Entschlackung & eine vitale, gesunde Zellfunktion innerhalb von 8-10 Wochen erreicht werden.
Wenn auch eine der Situation angepasste Ernährung & Heil-Substanzen den Weg bereichern.

Ein behutsamen ganzheitlicher Behandlungsansatz kann die Lage stetig & auch nachhaltig bessern.

Natürlich ist das nicht im Alleingang zu schaffen.
Dazu wird therapeutische Fachkompetenz nötig sein, gerne helfe ich bei der Suche wenn Sie mir Ihren Wohnort mitteilen.

Viele Grüsse & gute Wünsche für Ihre Gesundheit aus der "Voreifelmetropole" Rheinbach Mona Monkos
_________________
Naturheilpraxis Monika Monkos
Heilpraktikerin, TCM & Mykotherapie
Tel. 02226/168988
Sprechz. Mo-Fr 13.00-14.00 außer Mi
www.akupunktur-tcm-monkos.de
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden AIM-Name
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Naturheilkunde Forum -> Beschwerden/Erkrankungen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


 
Bitte beachten Sie unseren Haftungsausschluss / Cookies und Impressum