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Buch über Cistus incanus bei Grippe
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flori-dori
Anmeldedatum: 26.06.2007 Beiträge: 1 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 26.06.2007, 21:55 Titel: Buch über Cistus incanus bei Grippe |
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Hallo, ich habe neulich ein Buch über Cistus incanus gelesen. Da wird beschrieben, wie die Heilpflanze vor einer Grippeinfektion schützen kann, wohl auch vor der Vogelgrippe. Hat da jemand schon einmal was drüber gehört?
Hier habe ich das Buch
gefunden: Cistus incanus |
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Adolf Nahrstedt

Anmeldedatum: 04.10.2006 Beiträge: 46
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Verfasst am: 02.07.2007, 11:55 Titel: |
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| Leider kenne ich das Buch nicht. Aus den Daten bei Amazon geht nicht hervor, welche Kompetenz der Autor besitzt. Cistus incanus enthält Flavonoide und zahlreiche Proanthocyanidine: letztere gehören zu den Gerbstoffen. Diese Verbindungen sind in vitro virucid oder virustatisch, d.h. sie sind in der Lage, im Reagenzglas Viren zu inaktivieren oder deren Vermehrung in der Wirtszelle zu hemmen. Allerdings ist es fraglich, ob bei einer Infektion eine genügend hohe Konzentration an diesen Wirkstoffen erreicht wird, wenn man Cistus incanus Tee trinkt. M.W. liegen keine klinische Daten für die Verwendung von Cistus Präparaten bei Virusinfektionen vor; schon gar nicht bei Vogelgrippe. |
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Eliane Zimmermann

Anmeldedatum: 02.10.2006 Beiträge: 131
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Verfasst am: 26.07.2007, 14:05 Titel: Cistus und Grippe |
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Hallo Flori-Dori,
ich war auf längerer Vortragsreise, darum sehe ich Ihre Frage erst heute. Und just vor einigen Tagen las ich in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Zeitschrift für Phytotherapie (3/2007) einen spannenden Artikel über Cistus incanus, über das bereits klinische Studien vorliegen. Polyphenole im Extrakt von Cistus incanus ssp. tauricus (Pandalis®) [Graubehaarte Cistrose], die von der Forschergruppe um Prof. O. Planz in Tübingen als die wirksamen Inhaltssstoffe befunden wurden, zeigten einen deutlichen antiviralen Effekt. Aber nur, wenn Zellkulturen VOR der Infektion mit dem Extrakt präpariert wurden, wurde eine Hemmwirkung von 90% erreicht. Nach der Infektion wurde kaum eine antivirale Wirkung beobachtet. Man vermutet, dass der Extrakt das Andocken der Viren an die Zellen verhindert (Fachsprache: der Extrakt interagiert mit dem Hämagglutinin-Rezeptor der Zelle), ganz ähnlich wie das Medikament Amantadin, gegen das die Viren nach einigen Durchgängen jedoch Resistenzen entwickeln, das scheinen sie bei dem Naturstoff (noch) nicht zu können. Nachteil von Cistus-Extrakten ist: Sie werden nicht im Darm resorbiert, müssen also vernebelt und inhaliert werden. In Versuchen mit Mäusen zeigte sich, dass die vorbeugend behandelten Tiere nicht an Influenza erkrankten, auch wenn sie der Infektion ausgesetzt wurden, ganz anders als die zum Vergleich nicht vorbehandelten Tiere. Ähnliche Resultate wurde beim Menschen beobachtet.
Soweit die Fachpresse.
Viele Grüße aus Irland
Eliane Zimmermann _________________ AIDA Aromatherapy International
www.aromapraxis.de
Eliane Zimmermann |
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gsgs
Anmeldedatum: 01.12.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: 01.12.2007, 19:19 Titel: |
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kann man das denn dann wohl zermahlen und inhalieren
so wie Relenza ?
Das muessten die doch eigentlich schon an Frettchen oder
Schweinen oder so getestet haben...
dass man davon aber nichts hoert heisst womoeglich,
dass das nicht klappt ?!? |
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