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bösartiger Darmtumor mit 27
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betweentheline
Anmeldedatum: 03.09.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 03.09.2011, 00:54 Titel: bösartiger Darmtumor mit 27 |
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Guten Abend zusammen,
ich hätte nie gedacht, dass ich mit diesem Thema auseinandersetzen muss. Doch bei meiner Freundin wurde mit nur 27 Jahren ein bösartiger Darmtumor festgestellt. Die Behandlung, sprich Operation und evtl. Chemo, beginnt in Kürze.
Ich bin auf der Suche nach alternativen Methoden, die sich aber auch belegen lassen. Sie ist vertraut mehr der Schulmedizin und sagt, sie muss auch den Ärzten vertrauen. Da bin ich leider anderer Meinung und denke, man sollte sich immer eine zweite, alternative Meinung einholen. Ich weiß aber nicht, wie ich sie gegen Meinung der Ärzte und Eltern überzeugen kann. Vermutlich ist der Krebs wohl schon weit fortgeschritten, so die ersten Vermutungen der behandelnden Ärzte.
Ich habe schon einiges über Komplementärmedizin gelesen. Das Problem ist nun, dass es diese zwei Lager gibt, die einen, die nur auf Naturheilverfahren wie z.B. das bloße Trinken von Weizengrassaft setzen und die anderen, die sagen, das sei völliger Blödsinn. Ich muss gestehen, ich bin irgendwo in der Mitte und die eigene Verunsicherung nimmt immer mehr zu, je mehr man liest.
Ich will ihr helfen und wenn es nach mir ginge, würde ich ihr zu einer Darmreinigung und Ernährungsumstellung Richtung Rohkost raten. Aber dazu werde ich Sie nicht bringen. Auch weil ich bisher selbst nicht so lebe. Ich bin mir sicher, alleine eine Chemo kann nicht helfen.
Ich wäre für jede Art der Hilfe sehr sehr dankbar, sei es Literatur im Internet, "seriöse" Bücher oder eigene Erfahrung. Gibt es Einrichtungen, wo man sich mit alternativen Methoden erfolgreich um Krebspatienten kümmert? Welche Heilmethoden gibt es? Wer sind die Experten, an die man sich wenden kann?
Oft greift man jeden Strohhalm, den man kriegen kann. Ich will den richtigen greifen, den sie auch akzeptiert und ihr hilft.
Vielen Dank!
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Laurent Richter

Anmeldedatum: 25.06.2011 Beiträge: 39 Wohnort: Kulmbach
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 03.09.2011, 09:34 Titel: |
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Hallo betweentheline,
du hast dir mit Absicht diesen Nick ausgewählt, da bin ich mir sicher.
Leider hat jede Medizin ihre Grenzen, die schulmedizinische und die alternative und die Naturheilkunde.
Und diese Grenzen müssen wir Therapeuten täglich akzeptieren lernen, sonst würden wir uns und unsere Patienten "zerfleischen".
Leider ist, wie du schreibst, der bösartige Tumor schon sehr weit fortgeschritten. Dies geht bei jungen Menschen (je jünger sie sind desto schneller), weil eben die Zellteilung noch auf "Volldampf" fährt.
An der schulmedizinischen Behandlung wird kein Weg vorbeiführen.
Die Naturheilkunde kann nur als unterstützende Möglichkeit genommen werden. Jeder seriöse Therapeut wird in diesem Fall nicht den Weg der alleinigen alternativen Behandlung gehen.
Natürlich ist es begreiflich, wenn vor allem ein so junger Mensch nach jedem Strohhalm greift, den er erwischen kann.
Leider ist dann die Gefahr sehr groß, an Scharlatane zu geraten. Deren Behandlungen haben oft gravierende Nebenwirkungen und diese Leute machen die Hilfesuchenden abhängig von sich.
Warnen möchte ich vor allem vor Medikamenten aus Fernost oder aus dem weiteren Internet besorgt. Die sind durch keine Studien abgesichert und sehr gefährlich.
Wenn diese Präparate wirklich wirksam wären, wären sie schon längst im Einsatz in der weltweiten Medizin.
Bitte auch keine obskuren Diäten ! Krebspatienten benötigen die beste und hochwertigste Kost, die sie bekommen können.
Also gute Früchte, bestes Gemüse, bestes Öl, bestes Fleisch. Alles in Kleinmengen.
Da sie oft appetitlos sind (das ist nicht nur eine der Nebenwirkungen der Chemo, die sie dringend braucht), bietet man nur kleine Mengen davon an. Lieber jede Stunde ein Häppchen.
"Krebsdiäten" sind oft sehr einseitig und nehmen den Patienten noch die letzten Kraftreserven.
Eine "Darmreinigung" bekommt sie vor der OP sowieso.
Bitte keine Rohkost. Das verkraftet sie nach der OP noch nicht. (Falls sie einen künstlichen Darmausgang bekommt, ist dies verboten, da der Stuhl sowieso schon dünnflüssig ist.)
Sie wird vermutlich, je nachdem, wo der Tumor sitzt, einen künstlichen Darmausgang bekommen. Das ist für alle Beteiligten ein Schock.
Evtl. kann man den dann später wieder zurück verlegen, aber das entscheiden die Ärzte unter der OP, wenn sie das Ausmaß des Geschehens beurteilen können.
Dazu, dies ist ganz wichtig, eine gute palliative Therapie. Das heißt, sie braucht hoch wirksame Schmerzmittel, die ihr den Stress des Schmerzes nehmen.
Es gibt sehr gute Medikamente, wo die Patienten nicht "ausgeknockt" werden, sondern ihren Familienalltag genießen können.
Dafür braucht sie einen speziellen Mediziner, der sie zuhause damit versorgt. Fragt mal im nächsten Hospiz, wo es einen Arzt mit dieser Zusatzqualifikation gibt, der auch Hausbesuche macht, wenn sie mal nicht zu ihm kommen kann.
Bitte mach du nicht Stress, indem du Diskussionen über Behandlungen mit deiner Freundin und ihren Eltern führst. Alle brauchen die ganze Kraft für die Bewältigung der Situation.
Einfach da sein und einen kleinen Besuch machen, Hand halten, es braucht keine "Unterhaltung". Das kostet nur wertvolle Kraft.
Chemo und diese mit Sicherheit große Op geht auch geistig an die Konzentrationsfähigkeit.
Leise Gespräche, wenn du kannst, bete mit ihr. Das macht sie stark und gibt ihr Hilfe.
Informieren kannst du dich bei der "Gesellschaft für biologische Krebsabwehr". Da bekommst du Broschüren zugeschickt. Google es mal.
Meine Patienten begleite ich mit klinischer Hypnose / Suggestionen durch die Chemotherapie. Dadurch können sie diese als "Helfer" sehen und kommen mit weniger Nebenwirkungen durch.
Ich begleite meine Patienten mit der so genannten Psychoneuroimmunologie. Das ist die psychoonkologische Nachsorge, wo die psychische belastende Seite der Erkrankung therapiert wird. Da sind auch die Angehörigen zu Gesprächen bei mir. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
Helga Bergmann
Söllinger Str. 9 c
76327 Pfinztal-Kleinsteinbach |
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betweentheline
Anmeldedatum: 03.09.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 03.09.2011, 17:02 Titel: |
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Herzlichen Dank für eure Antworten!
Danke für die vielen Hilfestellungen. Gerne würde ich einen Kontakt zu einem guten Therapeuten ausfindig machen. Gibt es irgendwo ein regionales Verzeichnis? Am besten wäre ein Kontakt in der Region Nordhessen/Kassel. Ich bin bereits auf die komplementärmedizinischen Ansätze und Institute gestoßen. Wie ist eure Meinung dazu?
Nur "Hand halten" kann ich leider nicht, auch weil ich lokal sehr weit von ihr weg bin und nicht mal so einfach da sein kann. Außderdem muss sich ja schließlich einer kümmern. Nur auf die womöglich antiquierten Ansichten eines Weißkittels will ich mich nicht verlassen müssen. Ich will ihr zumindest neue Methoden und Therapiemöglichkeiten zeigen und sie kann entscheiden, ob sie diese in Ergänzung machen will. |
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Christa Steidler

Anmeldedatum: 01.02.2011 Beiträge: 14 Wohnort: Velden/Vils
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Verfasst am: 03.09.2011, 20:52 Titel: |
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Hallo lieber Betweentheline,
sich rein nur auf die Naturheilkunde zu verlassen, wäre mit Sicherheit nicht der richtige Weg.
Ich kann mich nur meiner Kollegin anschließen und dazu raten, beide Wege miteinander zu kombinieren. Über die entsprechenden Seiten bist Du ja bereits informiert.
Bzgl. der Ernährung möchte ich mich auch meiner Kollegin anschließen. Lieber viele kleine Mahlzeiten und öfters. Der Appetit ist meist eh nicht sehr groß.
Da der Körper viel Kraft im Rahmen seiner Krankheit und durch die Therapien benötigt, ist idealerweise sehr hochwertige Kost vorzuziehen. Von Rohkost ist aber eher abzuraten, da der Körper für Rohkost sehr viel Energie für die Verdauung benötigt. Empfehlen würde ich eher, sofern der Appetit danach ist, leicht gedünstetes Gemüse, Kartoffeln, Beeren (Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Brombeeren), frische Tomaten. Nahrungsmittel mit viel Omega-3-Fettsäuren können den Verlauf einer Tumorerkrankung positiv begleiten. Hierzu zählen u.a.Leinöl (bitte nicht erhitzen) - z.B. über die Kartoffeln, Walnüsse, fette Kaltwasserfische.
Wichtig ist aber immer, auf was hat der Patient Appetit, denn meist ist dieser während einer Chemo nicht unbedingt der beste. Besser irgendetwas als gar nichts essen!
Außerdem kann ich Dir noch Aloe-Vera-Saft empfehlen. Diesem wird ob präventiv als auch während der Erkrankung sehr gute Wirkung nachgesagt. Wenn Salzwunsch vorhanden ist, dann am besten auf unraffiniertes Meersalz ausweichen, da dieses den Mineralienhaushalt auswerten kann.
Diese Tipps rein nur begleitend zu der gewählten Haupttherapie. Denn die Ernährung alleine kann keinen Krebs heilen!
Ich wünsche Dir und Deiner Freundin viel Kraft uns sei einfach für sie da,
alles Liebe Euch allen,
wünscht Euch
C. Steidler _________________ Bachblüten- und Ernährungsberatung
Heilpraktikerin, Christa Steidler
Goldschmiedstraße 14
84149 Velden
Tel. 08742/918500 |
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Fr. Laurence Gromier-Heim

Anmeldedatum: 31.01.2007 Beiträge: 674 Wohnort: Tel.: 06222/64978
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Theresa
Anmeldedatum: 05.09.2011 Beiträge: 7
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Verfasst am: 06.09.2011, 09:34 Titel: |
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Liebe(r) Betweentheline,
als erstes wünsche ich Dir und Deiner Freundin viel Kraft und jede Menge Hilfe von "oben".
Ich bin nur eine "Naturheilkundig-Interessierte" und habe selbst (zum Glück) noch keinerlei Erfahrung in diesem Bereich machen müssen.
Allerdings habe ich gerade in letzter Zeit eine Menge über eine "neue Krebstherapie" mit Vitamin B17, dass z.B. in bitteren Aprikosenkernen vorkommt, gelesen. Hierauf hat sich ein ursprünglicher Schulmediziner (schafft vielleicht etwas Vertrauen bei Deiner Freundin) spezialisiert, Dr. med. Andreas Puttich.
http://neue-krebstherapie.com/zentrum/index.htm
Hierbei handelte es sich aber nicht um ein paar Nüsschen kauen, sondern die Therapie umfasst eine komplette Ernährungsumstellung, Vitamin- und Enzymkuren, Darmsanierung, Immunisierung, B17 Infusionen und Tumorbekämpfung (durch Einspritzungen) sowie einer umfassenden psychotherapeutischen Begleitung. Es ist also keinem damit geholfen, jemanden zu finden, der einen den Stoff besorgt bzw. verschreibt, entscheidend für den Erfolg ist das Gesamtpaket und eine gute Zusammenarbeit mit dem Therapeuten.
Dr. Puttich ist jetzt niedergelassener Arzt in Darmstadt, Deutschland und praktiziert dort die Prinzipien der Neuen Krebstherapie, einschließlich die Therapie mit Vitamin B17 (www.dr-puttich.de).
Außerdem wird zu dieser Therapieform ein Heilpraktiker genannt, der sich ebenfalls seit längerem intensiv mit dieser Therapieform befasst:
Peter Kern, Heilpraktiker
Schwabenstraße 20
D-88499 Riedlingen
Telefon: 07371/923928Telefax: 07371/927450
Mehr Infos und Berichte von Heilungserfolgen dazu findest Du auch, wenn Du "Vitamin B 17" googlest.
Wer sich dafür interessiert, was für unglaubliche Dinge im Namen der Volksgesundheit und zum vermeintlichen Schutz der Patienten sich abspielten, sollte das Buch von G. Edward Griffin bestellen. Die Adresse: Kopp Verlag. Das Buch heißt “ Eine Welt ohne Krebs “.
Ich kenne das Problem mit dem "Glauben" an die Naturheilkunde sehr gut. Leider läßt sich nicht jeder darauf ein, obwohl vielen so viel mehr damit geholfen werden könnte. Die Entscheidung liegt letztendlich bei Deiner Freundin.
Ich wünsche Euch alles alles Gute!
Theresa |
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betweentheline
Anmeldedatum: 03.09.2011 Beiträge: 3
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Verfasst am: 10.09.2011, 09:58 Titel: |
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Hallo zusammen,
danke für die guten Hinweise und vorgeschlagenen Therapiemöglichkeiten. Nach der ersten Untersuchung sind andere Organe nicht befallen gewesen, obwohl die Ärzte scheinbar etwas anderes vermutet haben, da der Krebs recht groß war. Jetzt müssen wir das Ergebnis der Operation abwarten und ob die entnommenen Lymphknoten abenfalls frei sind. Das wäre natürlich super!
Grüße
btl |
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 12.11.2011, 12:19 Titel: |
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Vor der Einnahme des Vitamins B17 (so wird es im Handel vertrieben) möchte ich eindringlich warnen.
Amygdalin, so der chemische Name, ist cyanidhaltig =Blausäure und wenn ein Apotheker dies für die Therapie am Menschen abgibt, macht er sich strafbar.
Es ist keine Wirksamkeit bei Tumorerkrankungen nachgewiesen. Die Leute hatten zudem noch eine Cyanidvergiftung ...
Es ist unglaublich, was da an "Wundermitteln" auf dem Markt unterwegs ist... _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
Helga Bergmann
Söllinger Str. 9 c
76327 Pfinztal-Kleinsteinbach |
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