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Belastungsinkontinenz

 

Belastungsinkontinenz

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Laura
Gast





BeitragVerfasst am: 30.03.2011, 11:26    Titel: Belastungsinkontinenz

Hallo, meine Freundin (Übergewicht, Wechseljahre) leidet unter Belastungsinkontinenz Grad 1(Lachen, Niesen, Husten). Sport (Beckenbodengymnastik, Yoga, Pilates) lehnt sie ab und abnehmen schafft sie nicht. Zum Arzt will sie nicht (ist ihr peinlich) – sie redet nur mit mir darüber. Ich habe gelesen, dass die homöopathischen Tropfen Aletris Oligoplex helfen sollen. Auch soll Xerophyllum D6 geeignet sein. Helfen bei Belastungsinkontinenz Kürbiskerne? LG Laura
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 30.03.2011, 13:00    Titel:

HAllo Laura,

sag deiner Freundin, dass sie sich unbedingt ihrer Frauenärztin anvertrauen soll. Es ist falsche Scham, wenn man so etwas schleifen lässt, denn dies nimmt ihr die Lebensqualität.

Es gibt so viele Behandlungsmöglichkeiten und es ist Unsinn, nur zu denken, mit ein paar Medis sei es getan.

Medikamente sind immer nur eine Unterstützung der Therapie. Und vor allem ist es mit der Homöopathie nicht so, dass man nur ein Mittel einnehmen muss und schon ist alles wieder gut.

Zur Therapie gehört eine Untersuchung und eine genaue Anamnese, damit man auch das richtige Mittel findet, denn je nach Beschwerden braucht es unterschiedliche Mittel.

Sie muss lernen einzusehen, dass sie selbst etwas tun muss.

Sie ist immer noch in der Opferrolle und da will/kann sie im Moment nicht raus.
So, wie ich es wahr nehme, hat sie mit Sicherheit einige "Baustellen", die sie alleine nicht gestemmt kriegt. Vielleicht sollte sie einfach mal mit einer Psychotherapie beginnen.

Und es ist ganz wichtig, dass sie mitmacht. Wir Therapeuten können nur Wegbegleiter, Impulsgeber und Weichensteller sein, aber nicht die Probleme unserer Patienten lösen (denn das wäre unsere Lösung und nicht die der Patienten).
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Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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Thea
Gast





BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 12:57    Titel:

Hallo, wenn deine Freundin Angst hat, sich von einem Frauenarzt oder Urologen untersuchen zu lassen, dann könnte sie es ihrem Hausarzt sagen. Vielleicht könnte er Beckenbodengymnastik verschreiben oder Vaginalkonen? Dürfen nur Fachärzte es verschreiben?
Die Vaginalkonen bekommt sie auch ohne Rezept in jeder Apotheke - kosten aber so ca. 80 Euro. Ich weiß aber nicht, ob die wirklich so gut sind, wie ich gehört habe. LG Thea
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 31.03.2011, 13:14    Titel:

Diese Vaginalkonen sind ein Mittel zur Unterstützung und Festigung des Beckenbodens und man sollte sich vom Arzt oder einer Physiotherapeutin in die Anwendung einweisen lassen.
Man führt die Konen (es gibt verschiedene Größen) in die Vagina ein und dann muss man durch Muskelkontraktionen versuchen, diese festzuhalten und "hoch zu ziehen".
Dieses "Aufzugfahren" lehre ich in der Beckenbodengymnastik ohne Konen.

Alles, was in Spezialgebiete geht, macht der Hausarzt nicht, sondern überweist.
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