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Aspergillus fumigatus

 

Aspergillus fumigatus

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Autor Nachricht
Peter



Anmeldedatum: 03.01.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 21.10.2006, 09:31    Titel: Aspergillus fumigatus

Hallo Frau Zimmermann,
bei mir wurde in der Lunge (bei Mukoviszidose) der Aspergillus fumigatus massenhaft nachgewiesen.
Daher meine Frage:
gibt es ätherische Öle, die man bedenkenlos inhalieren kann und die gegen diesen Aspergillus wirken?
Laut dem Buch von Shirley Price / Len Price (deutsche Ausgabe) wirkt Narde sogar bei verschiedenen Aspergillen. Stimmt das, denn in anderer Literatur habe ich das nirgends mehr aufgeführt gesehen.
Und wenn ja, kann man Narde auch inhalativ einsetzen?
Da ich auch schon den Aspergillus niger hatte, interessiert mich natürlich dessen Bekämpfung auch noch.
Auf baldige Antwort würde ich mich sehr freuen
viele Grüße
Peter
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Eliane Zimmermann



Anmeldedatum: 02.10.2006
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 00:23    Titel: Pilze und ätherische Öle

Lieber Peter,
Sie schrieben, als ich gerade einen Vortrag über Bakerien, Pilze und Viren mit ätherischen Ölen bekämpfen auf einem deutschen Kongress hielt.
Mir liegen nur Zahlen zu Aspergillus niger vor und zwar dass Manuka-Öl (Leptospermum scoparium) in 1.25%-iger Konzentration und dass australisches Teebaum-Öl (Melaleuca alternifolia) in 0.625%-iger Konzentration diesen Pilz in Laborversuche abtöteten.
Zudem sagt man, dass folgende Inhaltsstoffe in äth. Ölen gegen Pilze wie Aspergillus wirken: Citral (beispielsweise in Lemongras), Carvacrol und Thymol (beide beispielsweise in Thymian-Öl), Eugenol (beispielsweise in Nelkenknospen-Öl) und 1,8-Cineol (beispielsweise in Eukalyptus radiata). Carvacrol und das Öl eines Kampferbaumes (Cinnamomum camphora) hemmen insbesondere Aspergillus flavus. Laut einer japanischen Studie von 1995 wurde Japanisches Ackerminzen-Öl (Mentha arvensis) (auch Jap. Heilpflanzenöl) erfolgreich gegen 23 Pilzstämme, einschließlich sechs Aspergillus-Arten, getestet. Auch Basilikum-Öl (Ocimum basilicum) hemmte 22 Pilzstämme, darunter Aspergillus, laut einer Studie von 1989. Majoran-Öl (Origanum majorana) wirkt besonders ausgeprägt gegen Aspergillus niger, aber auch gegen A. flavus, A. ochraceus, A. parasiticus. Anis-Öl (Pimpinella anisum), Zimt-Öl (Cinnamomum verum), Thymian-Öl (Thymus), Kreuzkümmel-Öl (Cuminum cyminum) und Nelkenknospen-Öl (Syzygium aromaticum) wurden 1983 und 1989 erfolgreich gegen Aspergillus parasiticus getestet. Aber vom A. fumigatus ist mir leider nichts bekannt, Sie würden jedoch sicherlich mit einer Mischung aus dreien dieser Öle unterstützend zum Therapieangebot Ihres Arztes arbeiten können.
Narde wäre sicherlich eines der besten/mildesten Öle zum inhalieren für CF-Patienten, da gebe ich meiner Lehrerin recht. Wenn Sie dessen seltsamen Duft aushalten können, wäre das auf jeden Fall eine gute Wahl. Die oben genannten Öle sind alle recht scharf, bis auf Majoran und Lemongras. Mit letzterem könnten Sie, den Duft passabler gestalten, sollten Sie Probleme damit haben. Dann mischen Sie beispielsweise je 1 ml Narde und Lemongras in einem Fläschchen und verwenden bitte pro Inhalation nur einen Tropfen dieser Mischung, die Mischung müsste also für circa 40 Inhalationen reichen.
Je nachdem wie es Ihnen momentan psychisch geht, könnte man zu einer einer passenderen Mischung aus obigen Ölen greifen, eigentlich wäre das dann erst ganzheitliche Aromatherapie, da Psyche und Körper nun mal nicht voneinander zu trennen sind. Ich hoffe, ich habe Ihne dennoch etwas weiter helfen können.
Frische Grüße aus dem kühlen Irland
Eliane Zimmermann
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Peter



Anmeldedatum: 03.01.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 08:20    Titel: Pseudomonas aeruginosa

Liebe Frau Zimmermann,
haben Sie vielen Dank für die interessanten Ausführungen,
werde mir die ätherischen Öle Narde und Lemongras schnell besorgen.

Was mich jetzt noch interessiert, ging es auf dem Kongress auch um die
Bekämpfung der Pseudomonas aeruginosa - Stämme?
Oder haben Sie neue Erkenntnisse, welche ätherische Öle dafür sinnvoll erscheinen? Dass Teebaumöl und die aggressive Zimtrinde gegen Pseudomonaden wirken ist mir bekannt. Aber vielleicht gibt es ja noch andere wirksame Öle?
Viele dankende Grüße
Peter
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Eliane Zimmermann



Anmeldedatum: 02.10.2006
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 19:46    Titel: Pseudomonas

Lieber Peter,
sorry für die späte Antwort, ich war mal wieder auf Vorträgetournee durch Österreich und Deutschland.
Pseudomonas ist ein gram-negativer Keim und die lassen sich nicht so leicht von ätherischen Ölen beeindrucken. Tatsächlich ist Teebaumöl das bislang am besten untersuchte Öl bei diesen Bakterien. Es sollte aber UNBEDINGT neu sein, also nicht älter als 3 Monate, da es schnell zu schleimhautreizenden Peroxiden neigt. Zudem muss es unbedingt Melaleuca alternifolia sein (es gibt über hundert verschiedene Melaleucas) und es darf nicht von einem Discounter sein, dort werden meistens Öle unbekannter Zusammensetzung angeboten.
Viele Grüße vom saustürmischen Atlantik
Eliane Zimmermann
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Evi



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Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 08.06.2008, 13:02    Titel:

Hallo Frau Zimmermann,

eignen sich Öle wie Manuka oder Teebaumöl nur zum Inhalieren über einem Gefäß bzw. über die Raumluft oder kann man sie in Wasser verdünnt auch gurgeln?

hallo
(Diese Smilies sind übrigens total spaßig)

Herzliche Grüße
Evi
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Eliane Zimmermann



Anmeldedatum: 02.10.2006
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 13.06.2008, 13:36    Titel: Gurgelöle

Liebe Evi,
sowohl Teebaum (Melaleuca alternifolia) als auch Manuka (Leptospermum scoparium, der gerade in den allerherrlichsten Farben hier bei mir in der Region blüht) eignen sich hervorragend zum Gurgeln: 2 Esslöffel Meersalz in ein Schraubglas geben, jeweils einen Tropfen dazu (Teebaum darf nicht älter als ein halbes Jahr sein und nicht vom Discounter), gut durchschütteln und einen knappen Teelöffel davon in ein Glas mit lauwarmem Wasser geben. Aber nicht bei Reizhusten/Keuchhusten verwenden, kann austrocknend wirken.
Viel Erfolg wünscht
Eliane Zimmermann
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Armin Dietrich



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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 19:45    Titel: Aspergillus-Therapie

Hallo Peter,

hast du eine Aspergillose?

Ich habe mehrere Kontakte aufgebaut, die zu einer schnellen Veröffentlichung bzw. Generierung einer spezifischen Forschung führen sollen, welche die Möglichkeit untersucht, dass Aspergillose bei Immunschwäche mit biochemischen Stoffen der Jucca-Palmrinde sehr effektiv zu bekämpfen ist.
Nach meinen privaten rudimentären Untersuchungen enthalten welke, trockene Blätter und insbesondere die Rinde der Jucca, einen Stoff, der in bereits - relativ- geringer Konzentration, gegen den Aspergillus fumigatus und wohl auch gegen andere Formen dessen Gattung, sehr effektiv wirkt.

Meiner Meinung nach ist es ein raffinierter biochemischer Prozess, der noch nicht entdeckt wurde!

Dies ist eine ganz aktuelle Entwicklung. Ich bitte alle Leser diese mögliche Therapie-Variante zu verbreiten, da es Patienten gibt, die aufgrund von Krebstherapie oder Transplantation und deren Beeinträchtigung durch starke Medikamente, unter einer Immunschwäche leiden und möglicherweise mit dem Tot ringen.

Diese Informationen stammen nicht aus bereits evaluierten Forschungsergebnissen, sondern sind aufgrund ersten logischer Ergebnisse rudimentärer Untersuchungen belegt, mehr nicht!

Aber es besteht der begründete Verdacht, dass die Natur hier in vielen Millionen Jahren Entwicklung, einen biochemischen Soff bereits evolutionär entwickelt hat und zur Verfügung stellt!

Diesen Stoff kann man bedenkenlos im menschlichen Organismus ohne Nebenwirkungen einsetzen; essen trinken, als warmes Getränk zubereiten oder über erwärmtem Wasser inhalieren.

Bitte zerstören Sie keine Pflanzen. Den Stoff kann man auch durch Übergießen des Stammes gewinnen. So wie dies im natürlichen Prozess bei Regen geschieht.
Durch Zubereitung von gewässerten Rindenstücken oder das bloße Übergießen und Auffangen von Wasser, das über einen Jucca-Palmstamm bzw. -Rinde gegossen wurde, kann mann diesen Stoff gewinnen.

Unterschätzen Sie nicht die raffinierten Mechanismen der Natur!!!

Ich habe in meinen Untersuchungen den Pilz bis zu einem schneeähnlichen Teppich heranwachsen lassen und mit der Essenz dieses Stoffes in wenigen Tagen völlig abgetötet. Man kann Rindenstücke in einen Zerstäuber geben und befallene Pflanzenerde innerhalb weniger Tage von dem Pilz vollständig befreien. Der Pilz wird gelb und stirbt ab.

Kleine abgebrochene Stücke der Rinde zerstören keine Pflanze aber übertriebene Entnahme schädigt deren weiteres Wachstum und möglicher weise auch die biochemische Stabilität.


MFG

Armin Dietrich
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isiss



Anmeldedatum: 19.10.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 25.10.2011, 06:38    Titel: Aspergillose

Hallo , bei mir wurde asperigillose entdeckt, ich bekomme cortison , das bekämpft nach meiner meinung aber nicht den pilz.weiss jemand was ich machen kann???, diese jucca-rinde...ist das tee und wo bekomme ich das.dankbar über eine antwort.
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