Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Informationen Akzeptieren

Hier gibt's die neuesten Infos über Naturheilkunde

Naturwirkstoffe
von A-Z
 

 HOME       FAQ         Registrieren       Profil       Login 



Thema des Monats
      Unser Beschwerden-Verzeichnis von A-Z



Beschwerden-
Verzeichnis A-Z
     

Schüssler Salze
ErfahrungsAustausch Naturheilkunde

Von und für Betroffene

Arzneimittel-Beziehungen

 

Arzneimittel-Beziehungen

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Naturheilkunde Forum -> Klassische Homöopathie
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Fr. Laurence Gromier-Heim



Anmeldedatum: 31.01.2007
Beiträge: 1098
Wohnort: Tel.: 06222/64978

BeitragVerfasst am: 20.08.2010, 18:34    Titel: Arzneimittel-Beziehungen

Arzneimittel-Beziehungen
Jeder Homöopath hat ausreichend Kenntnis der Arzneibeziehungen zu haben um eine erfolgreiche Therapie durchführen zu können. Hiermit möchte ich für den Patient versuchen zu erklären was Arzneimittel-Beziehungen sind. Warum es wichtig ist davon mal gelesen zu haben und vor allem, warum der Therapeut sich Gedanken darüber machen muss das eine oder andere Mittel auszuwählen.
Eine einzige Gabe gut gewählte Arznei führt oft zur Heilung oder der Patient kommt in seiner Genesung weiter und benötigt weitere Arzneien um die Heilung vollenden zu können. Jedoch vertragen sich die Arzneien nicht unbedingt untereinander.
Vorab soll es auch klar sein , dass die Wahl des Mittels grundsätzlich nach der Gesamtheit der Symptome, die zurzeit bestehen erfolgen soll.
Wir unterscheiden folgende Arznei-Beziehungen:

1. Die sogenannten ergänzenden Arzneimittel, auch Komplementäre Arznei genannt. Sie führen die Heilung des vorherigen Mittels fort. Sie bilden die Akutmittel zu den chronischen bzw. die chronischen zum Akutmittel. Bsp.: Wenn Jemand Belladonna wegen akute Halsschmerzen braucht, braucht er wahrscheinlich danach, das Komplementärmittel Calcium carbonicum oder Mercurius um einen Rückfall zu verhindern. Wenn Jemand erfolgreich im Akutfall Apis gebraucht hat, jedoch spürt das Apis seine Kraft verliert, wird er um die Besserung fortsetzen zu können Natrium muriaticum oder Natrium sulfuricum oder Nux vomica oder Puls oder Sulfur um ein paar Komplementärmittel zu nennen, verschreiben. Es kommt darauf an natürlich warum er Apis nahm (Nierenproblematik oder Hautentzündungen).

2. Die sogenannten Folgemittel. Sie folgen gut, wenn eine neue Krankheit aufbricht. Sie sind ähnlich in der Wirkung vorherige Arznei häufig unähnlich in der Herkunft. Apis hat zum Bsp.: Lachesis als Folgemittel bei Insektenstiche.

3. Feindliche Mittel oder unverträgliche Mittel: Sie folgen nicht gut auf das vorherige Mittel oder werden nicht gut gefolgt vom vorherigen Mittel. Rhus tox und Apis vertragen sich nicht. Beispielweise kann es neue Symptome auftreten, die schlimmer sind als die vorherigen.

4. Antidote: Es wird die übermäßige Wirkung eines zuvor gegebenen Mittels antidotieren. Das Antidot wird gewählt aufgrund der Symptome des Patienten. Wenn wir bei Apis bleiben, sind Carbolicum acidum (bei Urticaria mit Stechen und brennen) oder Cantharis, auch Zwiebel mögliche Antidote. Campher ist auch ganz bekannt. Die Antidote werden immer nach Symptome gewählt. Interessanterweise sind Antidote auch häufig gute Komplementärmittel, denn sie sind in der Lage die unerwünschte Folgen zu Korrigieren und dabei die günstige Wirkung der vorherigen Mittel aufrechtzuerhalten.

5. Reaktionsmittel: Sie werden eingesetzt um feindliche Beziehung zwischen 2 Mittel zu vermeiden. Causticum hat Nux vomica als Reaktionsmittel vor Phosphorus.

6. Kollateralmittel: Sie sind ähnlich in der Wirkung, sollte gewählt werden, wenn das vorherige Mittel versagte. Apis hat zum Beispiel Apocynum (bei bestimmte Ödemensorten) als Komplementmittel.

7. Nosoden: können in bestimmte Fälle hochpotenziert als Reaktionsmittel gegeben werden.

8. Arzneifolgen: Es haben sich Arzneifolgen bewährt wie zum Beispiel: Sulfur-Calcium-Lycopodium. Es heißt nicht, dass diese Reihenfolge eingehalten werden muss, es heißt, dass wenn nach Sulfur Calciumänhliche Symptome auftreten, es höchstwahrscheinlich Calcium carbonicum ist, eher als ein anderes Mittel.

Ich hoffe Klarheit über Arzneibeziehungen geschaffen zu haben. Wenn Sie Fragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße von Laurence Gromier-Heim
_________________
Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Telefonische Sprechzeiten: Mo-Fr: 13h-14h außer Donnerstags.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Naturheilkunde Forum -> Klassische Homöopathie Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


 

 Impressum    Datenschutz    Haftungsausschluss