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Allgemein Frage zu Potenzen
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Jura
Anmeldedatum: 29.10.2009 Beiträge: 2
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Verfasst am: 29.10.2009, 21:29 Titel: Allgemein Frage zu Potenzen |
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Hallo, ich beschäftige mich schon etwas länger mit Homöopathie und dachte immer ich hätte das mit den Potenzen kapiert, da es manchmal nicht einfach beschrieben wird.
Jetzt hatte ich neulich einen Diskussion drüber und kapiere gar nichts mehr, da die Bekannte verment auf Ihre Meinung, dass z.B. D6 höher dosiert ist als D30 besteht.
D6 ist also höher dosiert als D30??
Dann müsste D6 ja eine Hochpotenz sein und keine Niedrigpotenz, oder?
Ich dachte immer D 30 ist höher als D 6, da es häufiger verschüttelt wird. Ausserdem werden solche Potenzen ja auch seltner gegeben als z.B. D 6 oder D12.
D 200 wird ja noch häufiger verschüttelt und ist eine Hochpotenz.
Ich hoffe, mich kann jemand aufklären um mir die entstandene Unsicherheit wieder zu nehmen. |
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Fr. Laurence Gromier-Heim

Anmeldedatum: 31.01.2007 Beiträge: 674 Wohnort: Tel.: 06222/64978
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Verfasst am: 31.10.2009, 22:02 Titel: |
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Bei einer homöopathischen Arznei sollte man die Verdünnung mit der Verreibung nicht verwechseln.
Die standardisierten Substanzen werden mit einer Trägersubstanz, meist Alkohol, Wasser oder Milchzucker verarbeitet. Durch eine wiederholte Verschüttelung oder Verreibung des Arzneimittels mit der Trägersubstanz im Verhältnis 1 zu 10 erhält man die Dezimalpotenzen (z.B. D3) bei einem Verhältnis von 1 zu 100 die Centesimal-Potenzen (z.B. C3).
Also:
Bei der ersten Verdünnungsstufe (z. B. im Verhältnis 1:100) wird 1 Teil des Arzneistoffs mit 100 Teilen Milchzucker oder Alkohol verschüttelt bzw. verrieben, das Ergebnis ist die C1. Dann wird im selben Verhältnis weiter verdünnt, d. h. 1 Teil dieser C1 wird mit 100 Teilen Milchzucker bzw. Alkohol verrieben bzw. verschüttelt, so bekommt man die C2 usw..
Schon bei der C3 ist nur noch ein Millionstel der Ausgangssubstanz enthalten. Jenseits der statistischen Nachweisgrenze (Gesetz von Avogadro), also ca. ab der C15, ist keine Materie mehr in den Arzneien enthalten. Hahnemann bezeichnete so hergestellte Arzneien deshalb auch als „dynamisch".
Also am Anfang der Verdünnung ist natürlich mehr Ausgangssubstanz, aber durch die Verreibung bzw. dem Verschütteln kommt die Arzneikraft zu voller Kraft. Jeder Verreibung bzw. Verschüttung führt zur Hochpotenz: Das heißt die Arzneikraft nimmt zu, obwohl die Ausgangssubstanz weniger wird.
Hochpotenzen sind Verdünnungen ab C18-C20 bzw. D30-D40.
Die genaue Beschreibung der Zubereitung kann man im Organon der Heilkunst, §§ 270 ff, Hahnemann, nachlesen. (Wenn Sie sich damit beschäftigen ist das Buch sowieso ein Muss).
Mit herbstliche Grüße aus dem Kraichgau
Laurence Gromier-Heim _________________ Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
http://www.hom-og.de/ |
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