Fr. Laurence Gromier-Heim

Anmeldedatum: 31.01.2007 Beiträge: 674 Wohnort: Tel.: 06222/64978
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Verfasst am: 20.12.2010, 19:12 Titel: Akutes Geschehen |
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Die Homöopathie ist eine mächtige Therapie und auch in ungeübte Hände kann sie für akute Geschehen erfolgreich sein.
Bei einem akuten Geschehen ohne Verstrickungen und Komplikationen kann ein „Laier „gezielt die homöopathische Therapie selbst anwenden. Bitte beachten Sie, dass lebensgefährliche Fälle hier nicht gemeint sind!
Ein paar Regeln für einen vorsichtigen Umgang sind zu respektieren und ich möchte diese Regeln einfach auflisten:
1) Grundsätzlich führen sie am besten ein Arzneibuch: Schreiben Sie auf welche Arznei Sie verwenden haben, wann, in welcher Dosierung, natürlich wofür und wie die Arznei gewirkt hat.
2) Informieren Sie Ihren Homöopath/in darüber, welche Mittel eingenommen worden ist und mit welcher Wirkung. Denn Selbstmedikation kann ein Fall „durcheinanderbringen“
3) Nutzen Sie folgenden Potenzen: C5 oder C7 oder C9 oder maximal C12 und gehen wie folgt:
4) Gehen Sie bitte in der Homöotherapie nach dem Prinzip „Wenig hilft viel!“: Sie füllen ein sauberes (von Spülmitteln freies) Glas mit 125ml sauberem Leitungswasser oder anderem sauberem Wasser (ohne Kohlensäure). Geben Sie 3 Globuli des Arzneimittels und rühren mit einem Plastik- oder Hornlöffel bis die Globuli aufgelöst sind. Auf gar keinem Fall darf ein Metalllöffel verwendet werden. 5x Umrühren: Von diesem "Verkleppertem" nehmen Sie einen Teelöffel ein. Wenn sich die Krankheitssymptomatik nach der ersten Gabe innerhalb von einer Stunde gar nicht verändert hat (weder schlechter noch besser), dürfen sie noch einmal einen Teelöffel des Gemischs nehmen. Vorher wird das Umrühren auf 6x erhöht. Wirkt das Mittel nicht sollte das Mittel maximal ein weiteres Mal eingenommen werden. Tritt keine Verbesserung ein war das Mittel falsch gewählt.
Sobald sich etwas verändert (Verbesserung wie Verschlimmerung), nehmen Sie nichts mehr von dem aufgelöstem Arzneimittel.
Sie müssen sich in dieser Situation vergegenwärtigen, dass die Homöopathie dem Körper (und Geist) Impulsen gibt bis seine Selbstheilungskräfte aktiviert sind.
5) Wiederholen Sie nicht tagelang! Nach ein paar Stunden sollte sich den fall geklärt haben. Lassen Sie nicht ein Kind oder ein ältere Mensch ohne professionelle therapeutische Hilfe! Wir sprechen hier zwar vom akuten fall, jedoch kann sich ein Schnupfen sehr schnell in einer Lungenentzündung entwickeln.
6) Jede Arzneimittel kann schaden. Homöopathische Arzneien über längere Zeiteingenommen, können eine „Arzneikrankheit“ hervorrufen oder ein anderes akuten geschehen hervorrufen.
7) Sind Sie ein Patient mit einer chronischen Krankheit wie Autoimmun-Krankheit, Krebs oder Depression seien Sie besonders vorsichtig mit sich selbst. Eine banale Erkältung oder ein Ekzem kann ihr Sinn haben. Konsultieren Sie lieber. Diese akuten Episoden nehmen die Rolle des "Sicherheitsventils", wenn Sie „falsch“ behandeln, verschärfen Sie die zugrunde liegende chronische Krankheit.
8) Bei Unsicherheiten immer der Therapeut/in zur Rat ziehen.
9) Kaufen Sie eine ordentliche Materia Medica und Repertorien wie der „Boericke“ und der „Kent“ und besuchen Sie Kursen in der VHS.
10) Wer das Prinzip der klassischen Homöopathie nicht versteht und wie nach dem Prinzip der konservative Medizin behandelt, sollte die Selbstmedikation nach dem homöopathischen Prinzip sein lassen. Kurz gesagt, denken Sie daran, dass die Homöopathie sehr komplex und subtil wie Ihr eigener Körper ist! Herzliche Grüße von Laurence Gromier-Heim _________________ Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
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