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Hatha-Yoga
Hatha-Yoga wird vermutlich seit der Frühzeit indischer Yogageschichte, also vor mehr als 4000 Jahren
in Indien praktiziert, in Deutschland hat es inzwischen über 1 Millionen Anhänger gefunden.
Hatha-Yoga besteht nicht nur aus den Dehnübungen (Asanas) der Muskeln, Sehnen und Bänder, der
Atemtherapie (Pranayama) und der Meditation, sondern auch aus der Energie, das fließende Chi, das unser Bewusstsein öffnet. Die Gegenwart (im hier
und jetzt) bewusst wahr zu nehmen, unseren göttlichen Funken in uns zu erfahren, lässt erahnen,
welches Glück das Leben auch durch Hatha-Yoga für uns bereit hält.
Bei Lungenerkrankungen sind die Übungen (Asanas) der Bogenhaltung (siehe links),
Maha mudra, der Krokodilsübung, des sogenannten Kuhkopfes sowie
des Schulterstandes (siehe rechts) und Yoga Kopfstandes (siehe unten) besonders zu empfehlen.
Der Yoga Kopfstand stellt eine Königsdisziplin des Hatha-Yogas dar und
sollte erst von fortgeschrittenen Personen ausgeübt werden, deren Nackenmuskulatur
dafür ausreichend gekräftigt ist.
Yoga Kopfstand
Für mich ist der Kopfstand schon fast so lebenswichtig wie das Zähneputzen.
Man braucht einige Zeit bis man ihn beherrscht, verlernt ihn jedoch dann
nicht mehr.
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Man beginnt in dieser Stellung, die Arme werden wie ein gedachtes Dreieck
auf den Boden gelegt, die Hände werden nicht zusammengefaltet, sondern hintereinander
gelegt.
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Der Scheitel des Kopfes wird auf den Boden aufgesetzt, die Hände umhüllen
dann automatisch den hinteren Kopfteil. Der Oberkörper wird aufgestellt, indem
man mit den Füßen nach vorne läuft. So weit, dass man gerade noch nicht nach
hinten umkippt.
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Jetzt kommt der große Augenblick: Die Beine werden angehoben und an den
Körper gezogen, um den Oberkörper aufzurichten. Dies sollte ganz ohne Schwung
geschehen. Das Gleichgewicht wird durch die erhöhte Anspannung der Arme
beibehalten. Das Körpergewicht soll nicht nur vom Kopf, sondern auch von den Unterarmen getragen werden.
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Dies ist die Vollendung der Übung und kann leicht auf eine Verweildauer
von 30 Minuten trainiert werden.
Anfangs glaubt man der Kopf würde wegen Blutstau anschwellen, die Gefäße
lernen jedoch recht schnell dies zu regulieren.
Verliert man doch mal das Gleichgewicht nach hinten, kann man meist schnell
mit den Händen weiter nach hinten greifen, um den Sturz aufzufangen.
Deshalb sollten die Hände wegen der Mobilität nicht ineinander verschränkt werden.
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Wirkung
- Kräftigung der Bauchmuskulatur
- Förderung der inneren Sekretion von Zirbeldrüse, Bauchspeicheldrüse und
Hypophyse
- Kräftigung des Zwerchfells und damit die Atmung
- Durch die Schwerkraft ist die Ausatmung erleichtert, wirkt entblähend
- Die inneren Organe werden durch die Schwerkraft wieder in ihre ursprüngliche
Lage versetzt
- Bessere Durchblutung vieler, sonst weniger gut durchbluteter Organe:
Die Basis der Lunge (nahe des Zwerchfells) ist auch bei der gesunden Lunge
besser durchblutet, als die oberen Lungenlappen. Die oberen Bezirke werden
durch diese Übung auch besser durchblutet.
- Beeinflusst Nervosität, Schlafstörungen und andere Leiden günstig.
Gegenanzeigen können sein:
hoher Blutdruck und höheres Lebensalter (Arzt aufsuchen). Empfindliche oder weniger robuste Menschen sollten den Kopfstand ganz behutsam anfangen und anfangs nicht zu lange auf dem Kopf stehen.
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