Welche Öle wirken stark antibakteriell, antiviral oder beruhigend?
Über
25 wirksame ätherische Öle finden Sie im Wirkungsindex
detailliert aufgelistet.
Die ätherischen Öle werden auch Aromaöle oder Duftöle genannt. Das ätherische Öl ist die Lebenskraft, das Kraftfeld der Pflanzen. Mit Hilfe der sogenannten
Kirlianfotografie kann man die Lebenskraft der Pflanzen darstellen. Die energiegeladenen Aromaöle besitzen
auch eine Ausstrahlung, man spricht von Aura.
Die ätherischen Öle der Aromatherapie enthalten viele unterschiedliche Heilwirkungen, kein Wunder, sind die Aromaöle doch
für die Pflanzen selbst Motor jeder Existenz: Temperaturregler, Informationsträger, Energiespeicher,
feinstoffliche Kommunikation zwischen den Pflanzen selbst, Krankheitsschutz...
Obwohl die ätherischen Öle keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes sind, handelt es sich
bei den Aromaölen um hoch aktive Wirkstoffe, die so manches Medikament als überflüssig erscheinen lassen.
Qualität:
Auf Qualität sollte man bei der Aromatherapie schon achten, viele Firmen bieten nur einen billigen Verschnitt verschiedener Öle an,
die beste Qualität ist natürlich 100 % naturrein aus kontrolliert biologischem Anbau!
Physikalische Eigenschaften:

Alle Aromaöle sind wasserabstoßend und lassen sich mit fettem Öl, Alkohol, Seife und Emulgatoren mischen bzw.
lösen.
Bei Verwendung von Duftlampen, die die Duftöle in den Raum verdunsten lassen, müssen die Behälter immer
mal wieder gereinigt werden, am besten mit Seife.
Wirkungen:
Die Wirkungen erstrecken sich nicht nur auf die pharmakologische sondern auch auf die psychologische Ebene.
Man muß testen, ob einem das betreffende Öl auch feinstofflich bekommt.
Das Aromatogramm
Bei einem Aromatogramm wird getestet, ob die Bakterien auf die
ätherischen Öle empfindlich sind oder nicht. Dazu sammelt man seinen
Schleim und schickt ihn in ein dafür spezialisiertes Labor.
Heraus kommt eine Liste von ätherischen Ölen, die gegen die Bakterien
wirksam bzw. nicht wirksam sind.
Ein Aromatogramm sollte unbedingt zur Standarduntersuchung der
medizinischen Labore werden.
Nebenwirkungen:
Leider kommen bei der Aromatherapie Nebenwirkungen häufiger vor als erwartet: Reizungen, Allergien...
Bei Allergien bleibt einem nichts anderes übrig, als das Öl zu meiden, bei Reizungen kann man die
betreffenden Areale mit einer entzündungshemmenden Salbe behandeln. Ätherische Öle dürfen nie konzentriert auf die Haut aufgetragen werden! Eine Ausnahme bilden Lavendelöl und Pfefferminzöl, jedoch nur auf kleine Hautareale begrenzt und Pfefferminzöl nicht bei kleineren Kindern anwenden!
Bei Lungenerkrankungen empfehle ich die in Frage kommenden ätherischen Öle grundsätzlich nur indirekt über die Raumluft zu inhalieren. 1 Tropfen in einem warmen mit Wasser gefüllten Gefäß 20 bis 30 Minuten lang reicht meistens! Die Dosierung hängt natürlich von der Größe des Raumes und dem gewählten ätherischen Öl ab.
Innerlich (systemisch) sollte man die Aromaöle nur nach Verordnung eines erfahrenen Therapeuten einnehmen.
Bitte beachten Sie:
Unsere Nase gewöhnt sich sehr schnell an den Duft der ätherischen Öle.
Wenn Sie also nach einiger Zeit im Raum nichts mehr riechen, dann liegt es an Ihrer Nase und nicht an der vermeintlich geringeren Raumkonzentration. Wenn Sie dann noch mehr ätherisches Öl im Raum verdampfen lassen, riskieren Sie Überdosierungen.
Interessante ätherische Öle:
Bei Lungenerkrankungen stehen vor allem die schleimlösende (mukolytische), antibakterielle, entzündungshemmende (antiphlogistische),
auswurffördernde (expektorierende), entkrampfende (spasmolytische) und pilzhemmende (antimykotische) Wirkungen im Vordergrund.
Unser Surf-Tipp:
Online-Kurs Öle
Schlussfolgerungen:
Ätherische Öle stellen hoch wirksame Medikamente dar, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
Unsere Buchtipps

|
In den folgenden Beiträgen der Aromaöle beziehe ich mich u.a. auf folgende Literatur:
Eliane Zimmermann, Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe, Sonntag Verlag.
|